Home Branchen Vereine Links News FAQ / Hilfe Suche


 
Gratis Newsletter
Hier nichts eintragen!

 

  Naturkunst und Nachhaltigkeit vom 3. bis 12. August 2007


Nach fast einem Jahr der Vorbereitungen ist es nun soweit. Am Freitag, dem 3. August 2007, startet unter dem Titel „Kunsthalt 2007“ das erste internationale NaturKunst-Festival in Nordhessen. 23 anerkannte Künstlerinnen und Künstler aus 11 Nationen, darunter Japan, Korea, USA, China und Israel, wohnen bis zum 12. August in Alheim-Licherode, ca. 40 km südlich von Kassel, und werden an verschiedenen Standorten Naturkunst-Projekte realisieren.

So wird eine ganze Region für zehn Tage zur Kunst-Werkstatt. Entstehen wird dabei ein fast 30 km langer NaturKunst-Pfad, der die beteiligten Kommunen Morschen, Alheim, Rotenburg, Bebra und Ludwigsau mit einem künstlerischen Band verknüpft. Thema der 20 engagierten Projekte ist das Leitbild der Nachhaltigkeit, präsentiert von Künstlern, für die Natur, Umwelt, Ökologie und Veränderungen auf unserem Globus mehr sind als nur Theorie.

Ab Samstag, dem 4.8.07, bietet sich die einmalige Chance, den Künstlerinnen und Künstlern bei Ihren außergewöhnlichen Kunstprojekten über die Schulter zu schauen, denn alle Künstler stehen auch während des Schaffensprozess für Besucher zur Verfügung. Unterstützt werden sie von ehrenamtlichen Paten aus der Region.

So wird Rumen Dimitrov aus Bulgarien auf den Fulda-Wiesen bei Alheim-Baumbach überdimensionale Holztränken gestalten, und Ikezawa Takashi aus Japan umfasst eine stattliche Eiche in den Rotenburger Flutmulden mit einem Kreis aus Kohle. An einem Fuldazufluss bei Mecklar wird der Japaner Fujii Tatsunori zum Thema Radioaktivität arbeiten, während Johann Sietzema (Niederlande) schwimmende Weiden-Objekte auf einem Nebenarm der Fulda bei Rotenburg installieren wird.

Am Umweltbildungszentrum Licherode wird Seung-hyun aus Südkorea ein Kayagum, ein klassisches koreanisches Musikinstrument, aus einem sieben Meter langen Baumstamm gestalten, und nur wenige Meter entfernt wird Michael von Brentano seine „Ameisenhaufen“ aus Naturmaterialien und Kunstharz entstehen lassen. In Licherode wird am 11. August dann auch die große Abschlussfeier stattfinden, zu der u. a. Joseph Parsons mit seiner Band zu einem Open-Air-Konzert erwartet wird.

Fast alle Kunstwerke liegen unmittelbar an den Fuldatal-Radwegen R1 bzw. R5. Am Start und Endpunkt der Landschaftsausstellung stehen am Kloster Haydau in Morschen und in Ludwigsau-Friedlos Litfasssäulen zur Erstinformation bereit, Licherode und die beteiligten Gemeinde halten zudem einen Info-Flyer mit Übersichtskarte bereit.
Zwischen Licherode und Ludwigsau wird ein Shuttle-Service für Radfahrer angeboten (06670 919130). Eine künstlerische Radtour durch das mittlere Fuldatal kostet natürlich keinerlei Eintritt, sondern lediglich etwas Zeit und Schweiß.

„Der Naturkunst-Pfad entlang des Fuldatal-Radweges wird sicher zu einer dauerhaften touristischen Attraktion, aber er soll auch eine anregende Augenweide für die Menschen in unserer Region werden“, so Klaus Adamaschek vom Umweltbildungszentrum Licherode, das das Festival gemeinsam mit dem Verein ProRegion Mittleres Fuldatal veranstaltet. Zu den Förderern des Kunsthalt-Festivals gehören u. a. das Hessische Wissenschaftsministerium, die Allianz-Umweltstiftung, die Bürgerstiftung Hersfeld-Rotenburg und die Kulturstiftung der hessischen Sparkassen.

Internationales_Naturkunstforum_2007
Erste Bilder vom Projekt ERDTURM in Licherode

 

Werbung 

Favoriten hinzufügen Seite empfehlen Impressum AGBs Datenschutzerklärung Red.

Letzte Aktualisierung: Dienstag, 26. September 2017

Regional- und Stadtportalsoftwarelösung