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Sonniges Fest zu Nachtschattengewächsen

500 Besucher beim Gartenfest in Licherode

Damit hatten die Organisatoren selbst nicht gerechnet – über 500 Menschen besuchten das diesjährige Gartenfest des Licheröder Umweltzentrums. „Im Reich der Nachtschattengewächse“ lautete das spannende Leitthema, und bei strahlendem Sonnenschein drehte sich alles um Tomate, Kartoffel und ihre Verwandten.

Im Pflanzenbazar gab es allein 20 verschiedene Tomatensorten zu erstehen, darunter so spannende Namen wie Ochsenherz, San Marzano, Gardeners Delight oder auch die Quedlinburger Frühe. Und viele der Besucher nutzen die Chance, ein seltenes Pflänzchen für den eigenen Garten zu ergattern.

Rege in Anspruch genommen wurden auch die Gartenführungen mit Dipl. Agr. Ing. Johannes Lutz, der für die Gestaltung der modellhaften Licheröder Außenanlagen verantwortlich ist. War ursprünglich nur eine Führung geplant, so wurden es schließlich Führung vier einstündige Rundgänge mit hoch interessierten Gartenliebhabern.

Ein absolute Renner waren die Kartoffeln in kulinarischer Form. „Hier gibt es die besten Kartof-felpuffer weltweit,“ dieser von einem Gast geprägte Slogan verbreitete sich in Windeseile, und schon am frühen Nachmittag waren die Reserven erschöpft und über 1.000 Bio-Kartoffelpuffer unter die Leute gebracht.

Die zahlreichen Kinder konnten mit Gips arbeiten, die Kartoffel-Lernwerkstatt erproben und sich mit Fulda-Kieseln als Naturkünstler versuchen. Vor allem aber konnten Sie sich auf Unserland mal so richtig austoben.

Und spontan ergaben sich ganz spezielle Angebote von Licheröder Kooperationspartnern: Der Alheimer Falkner Michael Schanze hatte seinen Wüstenbussard mitgebracht, der schnell zum Star des Festes avancierte. Und Senior-Umwelttrainer Karl-Ernst Gundlach gewährte allen Interessierten mit seinem Teleskop einen Blick auf zurzeit sichtbaren Sonnenfleck.

Das Fazit bei Gästen und Veranstaltern war rundum positiv. „Die Vorbereitungen haben dem Hausteam natürlich viel Arbeit gemacht, aber das ist nach so einem tollen Tag schnell verges-sen,“ so Klaus Adamaschek vom Licheröder Umweltbildungszentrum. „Freuen wir uns auf das nächste Jahr!“

Nachricht vom 8.5.07 12:34

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 20. Oktober 2019

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