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Berufliche Schulen Bebra sind erneut „Umweltschule“
Kultusministerin Nicola Beer, Obers .

Neue nachhaltige Projekte in mehreren Schulformen überzeugten die Jury

Bereits zum dritten Mal in Folge erhielten die Beruflichen Schulen Bebra die Auszeichnung „Umweltschule des Landes Hessen“. Neue nachhaltige Unterrichtsprojekte des Beruflichen Gymnasiums, der Berufsfachschule Mechatronik und der Fachoberschule Bautechnik bildeten die Grundlage der erneuten Auszeichnung durch die Kultusministerin.
Gleich mit mehreren Projekten haben sich die Beruflichen Schulen Bebra aufgemacht, die Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung weiter zu verbessern. Dafür wurden sie in Wetter (Landkreis Marburg-Biedenkopf) von der Kultusministerin Nicola Beer und dem Staatssekretär Marc Weinmeister mit dem Titel Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft 2010-2012 erneut ausgezeichnet.
Die Lernsituation „Ultraleicht-Mobil“ zur Teilnahme am Hessen SolarCup entwickelten die Fachlehrer Marko Baum und Mustafa Metin für die Berufsfachschule Mechatronik. Hierbei implementieren sie die Umweltbildung in den Unterricht und fördern die Schülerinnen und Schüler über die die laut Rahmenlehrplan notwendigen Kompetenzen hinaus.
Fertigung mit handgeführten Werkzeugen und Maschinen oder Grundschaltungen elektrischer Bauelemente können am Ultraleicht-Mobil erarbeitet werden.
Aber auch die sozialen Kompetenzen, wie die Teamarbeit oder das fächerübergreifende Lernen kommen dabei nicht zu kurz, da die Schüler und Schülerinnen die Fahrzeuge in Gruppen bauten und notwendige Plakate im Politikunterricht oder in Deutsch erarbeiteten.
Oberstudienrätin Bianca Feyerabend leitet den neuen Kurs MiSoLe „Mit Sonne leben – Produktdesign und –erstellung“. Dies ist ein Kurs im sprachlich-künstlerischen Aufgabenfeld der Qualifikationsphase im Beruflichen Gymnasium. Die Schüler und Schülerinnen der Qualifikationsphase 1 und 2 beschäftigen sich darin mit unterschiedlichen Projekten rund um die regenerativen Energien. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Photovoltaik. Ziel des Kurses ist es, das die Schüler und Schülerinnen zum einen Produkte entwickeln, sich aber auch für nachhaltigen Umgang mit Ressourcen einsetzen und als Botschafter dieses Verhalten in die Öffentlichkeit tragen. Bisher fertig gestellt wurden ein SolaRobot sowie ein SolarMobil zur Teilnahme am HessenSolarCup 2012, Planung und Zeichnung eines Plus-Energiehauses mit ArchiCad, Planung und Bau eines Wasserrades zur Teilnahme am Wettbewerb „ENERGIEgeladen“ der Ingenieurkammer Hessen und die Umstellung der Steuerung der nachgeführten Solaranlage der Beruflichen Schulen in Bebra.

Die Fachoberschule Bautechnik Klasse zwölf hat unter der Leitung von Studienrätin Judith Sperlich und Oberstudienrat Jürgen Stöcker die Sanierung und Erweiterung des Solarhauses der Beruflichen Schulen Bebra geplant. In Zusammenarbeit mit der Lehrbaustelle, der Kreishandwerkerschaft, zahlreichen Kollegen, Kolleginnen sowie Schülern und dem Förderverein der Beruflichen Schulen Bebra unterstützt durch viele Sponsoren begannen die Sanierungsmaßnahmen im Sommer und sollen in diesem Schuljahr fertig gestellt werden.
„An diesen Projekten kann man gut erkennen, dass sich die Unterrichtsqualität an den Beruflichen Schulen Bebra Schritt für Schritt im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens verbessert“, meint die Koordinatorin der Umweltschule-Aktivitäten Bianca Feyerabend. „Wir schaffen es mittlerweile, nicht nur den ökologischen Aspekt der Nachhaltigkeit im Unterricht einfließen zu lassen, sondern verknüpfen ihn mit dem sozialen Aspekt, in dem wir immer mehr Schüler und Schülerinnen die Chance geben, im Rahmen ihrer Möglichkeiten daran teilzunehmen.“

Nachricht vom 8.10.12 15:52

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Letzte Aktualisierung: Samstag, 19. Oktober 2019

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