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Neue Räume in der Kreuzbergschule
Alles Gute in den neuen Räumlichkei .

166.000 Euro für die Mittagsbetreuung der Philippsthaler Kinder

Ab sofort ist auch die Kreuzbergschule in Philippsthal eine Grundschule mit Mittagsbetreuung. Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernentin des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Elke Künholz, übergab die für 166.000 Euro neugestaltete Räumlichkeiten an die Schulgemeinde. Darin werden die Kinder künftig gemeinschaftlich zu Mittag essen. Im vormaligen Verwaltungsgebäude der Kreuzbergschule, das aus dem Jahre 1927 stammt, wurde das Erdgeschoss vollständig saniert und den neuen Anforderungen angepasst. Aus nur teilweise genutzten Räumen entstanden auf einer Grundfläche von 300 Quadratmetern die neuen Schulräumlichkeiten: Speiseraum mit Ausgabeküche für Mittagessen, Betreuungsraum, Flurbereich, sanitäre Anlagen sowie ein Technikraum. Ebenfalls eingerichtet wurde eine Bibliothek; deren Einrichtung erst noch über Fördermittel erfolgen wird. Schulleiterin Andrea Linhos konnte neben der Ersten Kreisbeigeordneten auch Bürgermeister Ralf Orth, Fördervereinsvorsitzenden Carsten Wenig und zahlreiche Gäste zur Einweihung begrüßen, bei der 20 der insgesamt 136 Kinder für viel Freude und musikalische Kurzweil sorgten.

„Schule heute – das ist etwas ganz Anderes als Schule zu der Zeit, als wir selber sie besuchten“, betonte Künholz. Schule 2012 müsse jede Menge erziehungsergänzende Aufgaben übernehmen. Der Auftrag, den das Gesetz der Schule zugeschrieben habe, laute: bilden und erziehen. Der erste Teil, Bildung, würde von der Schule schon immer als Kern-Auftrag betrachtet. Der zweite Teil, das Erziehen, sei in den vergangenen Jahren immer Stärker zur zweiten Säule geworden. „Das liegt ohne Zweifel an der gesellschaftlichen Veränderung. Familie heute ist eben nicht mehr das klassische Modell, wo die Mutter zuhause ist und die Kinder erzieht. Heute müssen oftmals beide Elternteile arbeiten. In vielen anderen Fällen fehlt in der Familie der Vater oder die Mutter“, betonte die Schuldezernentin des Kreises.

Viele Eltern sehen nach Darstellung von Künholz den Erziehungsauftrag heute verstärkt bei den Pädagoginnen im Hort, im Kindergarten und in der Schule. Andererseits sagten viele Pädagogen zu Recht, dass den Kindern schon zuhause die Grundregeln beigebracht worden sein müssten, damit sie sich in der Schule in einen Sozialverband einfügen und ihren Platz finden können. Künholz wörtlich: „Die neuen Räume sollen nicht nur zum „Abfüttern“ der Kinder dienen. Sie sind vielmehr Räume, in denen die Kinder zusätzlich zum Unterricht jede Menge lernen. Gutes Essen ist das eine. Tischregeln und Tischmanieren sind das zweite. Respektvoller Umgang und gemeinschaftliches Essen sind das dritte. Und so gibt es noch eine Reihe weiterer Lernziele, die mit diesen neuen Räumen verbunden sind. Ich hoffe, dass die neuen Räume diesen Herausforderungen gerecht werden können“, so Künholz abschließend.

Nachricht vom 8.11.12 15:07

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 20. Oktober 2019

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