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„Menschenschicksale“ im Landratsamt
Zahlreiche Gäste waren zugegen, als .

Ausstellung über Ausbürgerung im Nazi-Deutschland noch bis Januar

Noch bis Anfang Januar 2013 zeigt die Ausstellung „Menschenschicksale“ im Landratsamt in Bad Hersfeld Dokumente zu großen Persönlichkeiten, die während der Nazi-Diktatur zwangsweise ausgebürgert wurden. Darunter sind Prominente wie Albert Einstein, Kurt Tucholsky oder Carl Zuckmayer. Eröffnet wurde diese Präsentation von 40 großformatigen Informationstafeln vor wenigen Tagen von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und Werner Schnitzlein, Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik und Gesellschaft, darunter auch etliche Schulleiter, betonte der Landrat, dass die Tafeln inhaltlich an die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Rechtsextremismus bekämpfen – Demokratie stärken“ anknüpfe, die im August im Landratsamt zu Gast war. Und sie knüpfe an an die Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des Pogroms in Rotenburg an der Fulda mit Setzen eines „Stolpersteins“ und in Bad Hersfeld. Ebenso wie der Landrat gab auch Schnitzlein in seiner Rede der Hoffnung Ausdruck, dass die Ausstellung von einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Information und als Denk- und Diskussionsanstoß genutzt wird. Die Staatsangehörigkeitsfrage als Instrument für Ausbürgerung unliebsamer Personen – das zeige, wie perfide durchbürokratisiert die Nazi-Ideologie im Dritten Reich gewesen war, sagte Schnitzlein. Daraus habe Deutschland gelernt und im Grundgesetz festgelegt, dass Inhabern der deutschen Staatsbürgerschaft diese nicht genommen werden kann.

Nachricht vom 19.11.13 11:06

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