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KiSS-Zertifikate für 12 Erzieherinnen,
Die zwölf Erzieherinnen mit KiSS-Ze .

Kindersprachscreening findet Sprachauffälligkeiten bei den Kleinen

Lange Zeit hat KiSS, das Hessische Kindersprachscreening, eher ein Stiefmütterchen-Dasein im Landkreis Hersfeld-Rotenburg geführt. Jetzt ist es daraus erwacht: Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz konnte zwölf Erzieherinnen in Kindertagesstätten der Gemeinden im Landkreis ihre Weiterbildungs-Zertifikate überreichen. Diese Zwölf hatten sich weitergebildet im Kinder-Sprachscreening. Zusammen mit den schon vorher ausgebildeten Erzieherinnen sind sie nun in der Lage, Sprachstands-Erfassung in den Kindergärten vorzunehmen, sprachauffällige Kinder schon früh zu erkennen und ihre gezielte Förderung in Kooperation mit den heimischen Kinderärzten einzuleiten.

KiSS, also das systematisches Verfahren, um 4-jährige Kinder auf sprachpädagogischen Förderbedarf oder medizinischen Abklärungsbedarf zu untersuchen, wollte nach Darstellung von Künholz zunächst nicht so recht zünden - bis zum Herbst 2013. Dann war Sozialminister Stefan Grüttner im Kindergarten in Ludwigsau, wo KiSS bereits seit längerem erfolgreich umgesetzt wird, und verlieh das KiSS-Siegel. Danach trafen sich Kinderärzten aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg sowie der Programm-Verantwortliche des Landes, Johannes Mertens, zusammen mit Künholz, um das KiSS-Programm weiter anzuschieben und voranzubringen.

„Heute können wir zufrieden feststellen: Dieser Anschub hat Schubkraft entwickelt und war sehr erfolgreich, wie man an den 12 Zertifikaten sieht“. Ziel von KiSS ist die Verbesserung der Bildungschancen sowohl der Kinder mit Deutsch als Muttersprache als auch mit Deutsch als Zweitsprache. Darüber hinaus soll es Fehleinschätzungen vorbeugen und unentdeckte Entwicklungsrückstände im Bereich Sprach aufdecken. Die richtige Einschätzung der Kinder bildet die fachgerechte Grundlage für eine rechtzeitige sprachpädagogische Förderung und Therapie.

„Ich bin froh, dass das KiSS-Programm jetzt so erfolgreich läuft. Je früher bei Kindern Sprachauffälligkeiten entdeckt werden, desto größer sind die Chancen, diese zu beheben. Damit erhalten diese Kinder Chancen für ihr gesamtes weiteres Leben, für Beruf, Familie und Gemeinschaft. Heute ist es möglich, Störungen schon sehr früh anzugehen zu beheben. Aber dazu müssen sie erkannt werden – und das genau können nun: Manuela Döring, Eltern-Kind-Gruppe Bad Hersfeld, Melanie Kießner und Martina Drabner-Neumann, Kita „Villa Kunterbunt“ Hauneck, Doris Janßen, Doris Heußner und Janina Döttger, Kita „Rappelkiste“ Bebra, Alexandra Hermann und Annelie Pfaff, Ev. Kindertagesstätte „Kleine Landgrafen“ Philippsthal, Silke Hüchl-Steinbach, Kita Friedewald, Denise Oberlies, Kita Ludwigsau-Friedlos, Kathrin Strack, Kindergarten Rohbachtal und Christa Strohmeier, Kindergarten Mecklar, denen ich herzlich gratuliere“, schloss die Erste Kreisbeigeordnete.

Nachricht vom 15.1.14 12:27

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Letzte Aktualisierung: Freitag, 18. Oktober 2019

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