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Defibrillator für Sporthalle der Gemeinde Niederaula
Schulleiterin Nicole Hoff, Landrat .

Bricht ein Mensch plötzlich zusammen, muss alles ganz schnell gehen. Es kann Leben retten, wenn der Ersthelfer in einer solchen Situation einen Defibrillator zur Hand hat, der die normale Herzaktivität wiederherstellen kann. Aus diesem Grund werden im Landkreis Hersfeld-Rotenburg immer mehr Defibrillatoren platziert.



Solch einen tragbaren Lebensretter hat nun auch die Gemeinde Niederaula. Landrat Dr. Michael Koch übergab Bürgermeister Thomas Rohrbach in der Großsporthalle der Gesamtschule Niederaula das medizinische Gerät, das mit gezielten Stromstößen das Herz wieder zum Schlagen bringen soll. Rund 1900 Euro kostet das Gerät, das dem Ersthelfer mit einer Ansage Punkt für Punkt erklärt, wie im Notfall vorzugehen ist. Die Kosten teilen sich Landkreis und Gemeinde.



Dr. Michael Koch, Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg: „Im Fall der Fälle ist sofortige Unterstützung notwendig. Gerade an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, kann ein solcher Defibrillator lebens- und überlebenswichtig sein.“ Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach: „Wir haben uns gern an der Anschaffung beteiligt und hoffen natürlich, dass das Gerät nicht zum Einsatz kommen muss. Falls doch, sind wir froh, dass wir in Not Leben retten können!“



Mit dem Defibrillator sollte dank der Erklärung auch ein medizinischer Laie zurechtkommen. Der Landkreis lädt zudem die Vereine und Nutzer der Großsporthalle Niederaula zu einer kurzen Einweisung in die Benutzung des Defibrillators ein. Diese findet am Montag, den 9. November um 19 Uhr in der Großsporthalle der Gesamtschule Niederaula statt.


Zum Hintergrund: Im vergangenen Jahr gab es in der Großsporthalle Heringen einen Unfall während eines Handballspiels. Ein junger Mann hatte das Bewusstsein verloren und konnte mit Hilfe eines Defibrillators gerettet werden. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg fragt alle Kommunen an, in denen sich eine Großsporthalle befindet und noch kein „Defi“ vorhanden ist. Der Landkreis beteiligt sich an der Anschaffung und übernimmt die Kosten für die Wartung der Geräte. Ein weiteres Gerät wird in Kürze an Schenklengsfeld übergeben.

Nachricht vom 30.10.15 09:31

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 20. Oktober 2019

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