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Dr. Schmidt: "Merci-Preis" ist das Dankeschön des Herzens und des Gefühls?
Landrat würdigt ehrenamtliches Engagement von Frauen und Mädchen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Als "unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft" hat Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt das ehrenamtliche Wirken von Frauen in Vereinen, Verbänden und Organisationen gewürdigt. Anlässlich der Verleihung der ?Merci-Preise? 2006, durch den die ehrenamtlichen Tätigkeiten von Frauen und Mädchen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ausgezeichnet wird, sagte der Landrat, dass ?ohne Frauen in unserer Gesellschaft Vieles nicht funktionieren würde: Manche Feier würde ausfallen. Viele Hilfeleistungen würden nicht erbracht?. Die ?Merci-Preise? seien daher ein kleines Dankeschön für die Frauen, die sich einbringen und dafür sorgen, ?dass es läuft?.

?Ich kann die Stelle in der Bibel nicht finden, in der Gott der Frau die Gleichberechtigung abspricht?, zitierte der Landrat die US-amerikanische Feministin Sarah Moore Grimké. Das 150 Jahre alte Zitat zeigt nach Ansicht von Dr. Schmidt, dass der Kampf der Frauen um echte Gleichstellung älter ist, als Viele denken. Und er sei noch nicht abgeschlossen. Es gebe unbe-streitbar noch immer ein Ungleichgewicht in der Gesellschaft, das zu Lasten der Frauen gehe. ?Im Ehrenamt wird dies immer wieder augenfällig. Ein Blick in die Liste der Vorstände und Verantwortlichen von Vereinen, Verbänden und Organisationen zeigt dies überdeutlich. Mit einer Ausnahme: Im sozialen Bereich, in Pflegeeinrichtungen, bei Betreuungsangeboten und karitativen Organisationen sind es häufig Frauen, die die Hauptlast der Arbeit tragen?, betonte der Landrat

In vielen anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten wirkten Frauen zwar mit, blieben aber oftmals im Hintergrund. Als ?gute Geister? und als diejenigen, ohne die zwar nichts laufen würde, die aber nicht im Rampenlicht erscheinen. Die ?Merci-Auszeichnung? richte sich an diese Frauen, die oftmals zu bescheiden sind, ihre Leistungen und sich selber in das rechte Licht zu rücken. ?Sie stehen im Halbschatten des Scheinwerferlichts und Merci rückt sie etwas mehr in die Mitte. In den Lichtkegel?.

Die Auszeichnung unterstreiche sehr deutlich, dass die Gesellschaft um Vieles ärmer wäre, wenn es nicht die Bereitschaft der Frauen gäbe, sich einzubringen, mitzumachen und sich zu engagieren. ?Es wäre nicht mehr die Gesellschaft, wie wir sie kennen!?, betonte der Landrat.

Nach seiner Ansicht wäre es auch nicht mehr eine Gesellschaft, die sich das alles leisten könne, was heute Standard ist. Sollte der Staat alle ehrenamtliche erbrachten Leistungen bezahlen müssen, gäbe es nach Darstellung von Dr. Schmidt nur zwei Möglichkeiten:

·Entweder der Staat wäre restlos pleite,
·oder es gäbe Vieles nicht mehr, was wir heute als Errungenschaft haben.

Nicht zuletzt deshalb verdiene das Ehrenamt die Anerkennung Aller. Deshalb habe er als Landrat auch einen Antrag für den Kreistag vorbereitet, in dem er die Einführung der Ehrenamts-Karte für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg befürworte. Dies sei ein geeignetes Instrument ist, um ein Stück Anerkennung und Dank denjenigen zu sagen, die sich ehrenamtlich einbringen. Er würde es sehr begrüßen, wenn seine Forderung nach dieser Ehrenamts-Karte befürwortet und unterstützt würde, warb der Landrat vor dem Merci-Auditorium in der Gesamtschule Obersberg in Bad Hersfeld.

Er bezeichnete die zum sechsten Mal verliehenen ?Merci-Preise als ?Danke des Herzens und des Gefühls? und verband damit die Hoffnung, dass die Frauen und Mädchen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ihr Engagement für die Gesellschaft auch weiterhin einbringen.

Nachricht vom 6.12.06 15:43

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