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Zwischen Wanderlust und Downhill-Action

150 Interessierte begleiten Landrat Koch auf Sommertour
Der Burgvogt der Tannenburg ist generell nicht gut auf Hersfelder zu sprechen. Das liegt an einer wechselhaften Geschichte und darum versperrt er mit seiner Hellebarde zunächst das schwere Eingangstor. Für die Sommertour von Landrat Dr. Michael Koch gibt‘s dennoch Einlass. Mit einer Burgbesichtigung und einem Frühstück im Innenhof startete in Nentershausen in Anwesenheit von Bürgermeister Ralf Hilmes die diesjährige und inzwischen Tradition gewordene Sommertour des Landrats.

„Ich möchte mit den Menschen ins Gespräch kommen, das geht unterwegs besser als im Büro", erklärt Koch die Idee seiner zwei angebotenen Touren. "Und ich möchte Türen öffnen, die dem einzelnen vielleicht verschlossen bleiben. Bei uns im Landkreis gibt es immer wieder Neues zu entdecken, ob nun kulturell, sportlich oder historisch Interessantes!" 151 Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Landrat dieses Neue auszukundschaften.

In Bebra-Imshausen besuchte die Gruppe die Adam-von-Trott-Stiftung, hier stieß auch Bürgermeister Uwe Hassl dazu. Die Einrichtung präsentierte die auf ihrem Anwesen errichtete europäische Tagungsstätte und stellte ihre Zukunftspläne vor. Die Stiftung und die Georg-August-Universität Göttingen, zu deren Absolventen Adam von Trott zählt, haben ein Kooperationsprojekt gestartet, das bis 2021 mit fünf Millionen Euro vom Bund gefördert wird.

Nach einer Stärkung in der seit kurzem im Schlosspark ansässigen "Biermanufaktur Rotenburg" zeigte die DLRG am Fuldaufer vor dem Bootshaus des Rudervereins, was die Retter drauf haben und wie sie Ertrinkenden in Notsituationen das Leben retten. Hier kam der neue Jetski zum Einsatz und Freiwillige stürzten sich zur Demonstration in die Fluten der Fulda. Auch Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald war mit von der Partie. Mit Kaffee und Kuchen endete der erste Tag der Reise auf dem kreiseigenen Jugendhof in Rotenburg, bevor am Folgetag der Eisenberg auf dem Programm stand.

Der 636 Meter hohe Eisenberg, die höchste Erhebung im Kreis Hersfeld-Rotenburg, könnte künftig zum Mekka für Freizeit- und Sportradler werden. Downhill-Begeisterte sehen in der vorhandenen Skipiste ideale Voraussetzungen für die Einrichtung von Mountainbike-Strecken. Der Lift wurde so umgebaut, dass Radfahrer damit den Berg empor kämen. Martin Brosche und Manuel Czerny, zwei ausgewiesene Downhill-Experten" zeigten den Zuschauern ihr Können am Hang. Auch der Landrat selbst probierte es aus. Koch: "Es wäre eine weitere touristische Attraktion in unserer Region, es gibt nur wenige Strecken für diesen Sport. Und der Lift wäre ausgelasteter und öfter in Betrieb als nur in den Winterwochen, was dem Motor sicher gut täte - und dem Skiclub Neuenstein sicher auch." Selbst ein 74-jähriger Tourteilnehmer meisterte den Lift und die Abfahrt mit Bravour.

Die Bürgermeister Walter Glänzer aus Neuenstein und Manfred Koch aus Kirchheim nahmen die Gruppe im Anschluss mit auf eine Wanderung über "ihren" Eisenberg zum Feriendorf der Stadt Hannover und hoch zum Berggasthof. Auf der Strecke, die gut fünf Kilometer durch Wälder und Wiesen mitunter steil auf den Berg führte, zeigte Falkner Michael Schanze, wozu seine Greifvögel in der Lage sind und erzählte Lehrreiches über die Vogelwelt. Dieser zweite Tag war bewusst sportlicher gestaltet, um auch jüngere Zielgruppen anzusprechen und für die Sommertour zu begeistern. Fotos der Tour auf der Internetseite des Landkreises unter www.hef-rof.de

Nachricht vom 23.8.17 12:47

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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 17. Oktober 2017

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