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Eine Million Euro Sondermittel für Kaliregion

Länderübergreifende interkommunale Zusammenarbeit geplant:
Wie geht‘s weiter in der Kaliregion? „Die Kaliproduktion gehört zu unserer Region, Jahrzehnte hat der Kreis vom Kaliabbau profitiert und K+S ist der größte Arbeitgeber unseres Kreises. Wir müssen auch in Zukunft dafür Sorge tragen, dass das Werratal attraktiv bleibt“, betont der Landrat des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Dr. Michael Koch. „Deshalb bin ich sehr dankbar, dass der Bund jetzt Sondermittel für unsere Kaliregion bereitstellt.“

Mit dem Werra-Ulster-Weser-Fonds des Bundesumweltministeriums (BMUB) werden die Kali-Orte in Hessen und Thüringen mit einer Million Euro unterstützt. Den beiden Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Wartburgkreis stehen dadurch Fördermittel in Höhe von jeweils 500.000 Euro bis zum Jahr 2021 zur Verfügung. „Mit den Geldern sollen Projekte gefördert werden, die im Allgemeininteresse liegen und gleichzeitig die regionale Entwicklung stärken“, so Landrat Koch.

Das kann beispielsweise in der Kinder- und Jugendarbeit sein, im Gewässer- und Klimaschutz oder auch die Unterstützung von Tourismus, Sport, Kultur oder ehrenamtlichem Engagement. Jeder kann mitmachen, egal ob Dorfgemeinschaft, Verein oder Institution. Landrat Dr. Koch: „Die länderübergreifende interkommunale Zusammenarbeit stellt einen besonderen Anreiz für uns im Werratal dar.“

Auch Reinhard Krebs, Landrat des Wartburgkreises ist dankbar für die Bundesmittel: „Ich sehe hier zum einen den großen Gewinn, dass die Landkreise, die durch den Kalibergbau betroffen sind, noch enger zusammenrücken und sich gemeinsam weiter entwickeln können und ich freue mich besonders, dass solche Orte entlang der Werra eine Förderung bekommen, die sonst weniger im Fokus stehen, weil sie beispielsweise touristisch nicht so stark aufgestellt sind.“

Welche Projekte förderfähig sind, wird demnächst in einer Richtlinie festgelegt, die derzeit von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Hersfeld-Rotenburg (WFG) gemeinsam mit dem Wartburgkreis erarbeitet wird. Ein Gremium wählt in Abstimmung mit dem BMUB die Projekte aus. Neben Mitgliedern der WFG und des Landkreises sind auch die Bürgermeister der drei förderwürdigen Gemeinden Heringen, Philippsthal und Hohenroda in dem Gremium vertreten. Der Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung der Kreisverwaltung prüft schließlich die Anträge, bewilligt die Fördermittel und zahlt diese aus.

Nähere Informationen zur Förderrichtlinie werden Anfang 2018 bekannt gegeben.

Nachricht vom 16.12.17 10:32

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Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 19. Juli 2018

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