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KOMPASS macht Kommunen sicher
Auf Einladung von Landrat Dr. Micha .

Polizeipräsident Voß wirbt bei der Bürgermeisterdienstversammlung für Sicherheitsprojekt
Wer kennt das nicht? Man geht abends im Dunklen durch den Ort und hat plötzlich ein beklemmendes Gefühl, fühlt sich nicht mehr sicher. Helfen könnten etwa mehr Beleuchtung, Schutzmänner vor Ort oder ein freiwilliger Polizeidienst. Darauf setzt das Projekt „KOMPASS“ (Kommunal-Programm-Sicherheits-Siegel) zur Kriminalprävention in Kommunen: Die Städte und Gemeinden können die Sicherheit selbst in die Hand nehmen, indem sie gemeinsam mit der Polizei, den Bürgern und anderen Institutionen individuelle Lösungen für Probleme vor Ort erarbeiten, sagte der Polizeipräsident Günther Voß am Mittwoch bei der Vorstellung des Projektes während der Bürgermeisterdienstversammlung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg im Landratsamt in Bad Hersfeld.

„Unser Landkreis ist zwar eine sehr sichere Region, dennoch ist mir das Projekt ein besonderes Anliegen“, sagte Landrat Dr. Michael Koch. Schließlich gehe es um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Ziel des Programms ist, herauszufinden, wo es Probleme in den Kommunen gibt.

Schwerpunkt liegt auf der Prävention

Die Polizei bietet an, die individuellen Sicherheitsbedürfnisse – also die Sorgen und Ängste der Bevölkerung – gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgern zu erheben, zu analysieren und gemeinsam ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln. Das soll unter anderem durch Bürgersprechstunden und –befragungen sowie Ortsbegehungen geschehen.

Besonders wichtig dabei ist, dass alle kommunalen Akteure an einem Tisch zusammenkommen. Dazu gehören nicht nur Polizei und die örtlichen Ordnungsbehörden, sondern ebenso kommunale Dienstleister oder Unternehmen wie Schulen, Feuerwehr, Stadtwerke, Vereine, Industrie und viele mehr.

Bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land bekommt jede Kommune ein Sicherheitssiegel „Sichere Kommune“. Das Siegel muss regelmäßig erneuert werden. Voraussetzung dafür ist unter anderem ein funktionierender Präventionsrat sowie die Umsetzung von mindestens drei neuen Maßnahmen oder Projekten, die während des „Kompass“-Prozesses erarbeitet wurden. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen unter www.kompass.hessen.de.

Nachricht vom 10.8.18 10:00

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Letzte Aktualisierung: Montag, 20. August 2018

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