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Zukunftsprojekte in der Kaliregion

Werra-Ulster-Weser-Fonds fördert Jugendarbeit in Heringen

Es ist das erste von sechs ausgewählten Projekt, das Geld bekommt. Insgesamt stehen mit dem Werra-Ulster-Weser-Fonds eine Million Euro zur Verfügung. Damit sollen Vorhaben unterstützt werden, um Nachteile aus dem jahrzehntelangen Kalibergbau in der Region auszugleichen. Den ersten Bescheid übergab Landrat Dr. Michael Koch gerne persönlich, ließ sich von Pfarrer Dr. Thorsten Waap das Projekt erklären.

Der Fonds übernimmt 80 Prozent der Kosten von 40.000 Euro für ein Projekt des Jugend-Kulturzentrums in Heringen. Im Beisein von Vertretern öffentlicher Gremien übergab Koch die Förderunterlagen. Mit dem Geld sollen die Jugendräume des Martin-Luther-Hauses in Heringen aus- und umgebaut werden. „Im Untergeschoss des Gemeindehauses hat es in den 80er und 90er Jahren eine florierende Jugendarbeit gegeben. Die spätere Selbstverwaltung führte zuletzt leider zu einem Kollaps und schwierigen Umständen", erklärte Pfarrer Waap die Lage vor Ort: „Für Großveranstaltungen ist der Saal oder die Kirche nutzbar, für die kontinuierliche Arbeit mit Gruppen, den Jugendbands und kleinere Veranstaltungen brauchen wir die Räume im Untergeschoss."

Landrat Dr. Koch zeigte sich von dem Projekt angetan: "Sie haben dargelegt, dass das Geld gut angelegt ist. Wir freuen uns, dass wir das Projekt genehmigen konnten - es hat uns überzeugt." Daran, so Koch, zeige sich, wie breit der Werra-Ulster-Weser-Fonds angelegt sei, er fördere sowohl soziale wie auch ökologische Ideen. "Wir wollen die Kaliregion voranbringen, auch Gemeinde-, Landkreis- oder länderübergreifend", erläuterte Koch.

In der ersten Runde sind insgesamt 355.830 Euro vergeben worden, ein weiterer Förderaufruf ist inzwischen gestartet. „Bewerben kann sich grundsätzlich jeder“, so Koch: "Sowohl Kommunen, Privatpersonen, Dorfgemeinschaften oder Vereine können Projekte einreichen. Die bereitgestellten Mittel können in den Bereichen Umwelt- und Gewässerschutz, Bildung oder Jugendarbeit sowie zur Unterstützung von Tourismus, Kultur, Sport und Ehrenamt beantragt werden." Kooperationsprojekte mit anderen Gemeinden sind möglich, die maximale Fördersumme beträgt 100.000 Euro. Einsendeschluss für alle Bewerbungen in Hersfeld-Rotenburg ist der 28. Februar 2019.

Nachricht vom 20.12.18 10:05

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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 26. März 2019

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