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Der Arbeitsmarkt im April 2019 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Arbeitslosenquote sinkt auf 3,7 Prozent / Rekordhoch bei Arbeitsstellen

Trotz gedämpfter Konjunkturerwartungen zeigt sich der Arbeitsmarkt in Waldhessen stabil; zudem profitiert er weiterhin von einer Frühjahrsbelebung. Die Zahl der Arbeitslosen ist gegenüber März um 3,6 Prozent auf 2.372 gesunken. Der Abstand zum Vorjahr ist mit einem Minus von 7,3 Prozent noch einmal gewachsen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,7 Prozent (Vormonat: 3,8 Prozent; Vorjahr: 4,0 Prozent).

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat vollzog sich ausschließlich im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Derzeit betreut die Agentur für Arbeit 891 arbeitslose Frauen und Männer. Dies sind 9,3 Prozent weniger als im März. Beim Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg sind 1.481 Personen arbeitslos gemeldet, was in etwa dem Niveau vom März entspricht. Gegenüber April 2018 ging die Arbeitslosigkeit im Bereich der Grundsicherung jedoch stark zurück (-11,3 Prozent). Dies ist zum Großteil Folge der Abnahme der Arbeitslosigkeit bei Menschen ohne deutschen Pass. Erfreulich ist der leichte Rückgang von langzeitarbeitslosen Menschen. Von der saisonalen Entwicklung profitiert haben darüber hinaus jüngere Arbeitslose unter 25 Jahren und Männer. „Mit Blick auf die beginnende Sommersaison samt Hessentag und Festspiele dürften Bereiche wie Einzelhandel und Gastronomie Personal benötigen und somit verstärkt wieder Frauen den Weg in den Arbeitsmarkt finden“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda.

Weiterhin auf Rekordhoch bewegt sich die Zahl der offenen Arbeitsstellen. Seit Jahresbeginn konnte der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur 1.801 Stellen akquirieren. Dies sind 41,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Entsprechend stieg der Bestand an offenen Stellen um 425 auf 1.648.

Angesichts des großen Bedarfs der heimischen Unternehmen an Fachkräften setzen Arbeitsagentur und Kreisjobcenter zunehmend auf die berufliche Qualifizierung an- und ungelernter Personen. „Unter Umständen unterstützen wir sogar die Weiterbildung von Beschäftigten in Betrieben finanziell, denn es gilt, in der eigenen Belegschaft Potenziale zu identifizieren“, bekräftigt Agenturleiter Dombrowski. So kann u.a. der Erwerb von Teilqualifikationen ermöglicht oder ein fehlender Berufsabschluss nachgeholt werden. Interessierte Unternehmen erhalten Informationen beim Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Fulda unter der kostenfreien Service-Rufnummer
0 800 4 5555 20.

Nachricht vom 30.4.19 10:56

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Letzte Aktualisierung: Montag, 22. Juli 2019

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