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Landrat Koch: „Landwirte sind für unsere Region unverzichtbar“
von links: Kreislandwirt Horst Taub .

Ortslandwirte tagen in Bebra – Schäfer neuer Vorsitzender des Kreisbauernverbands

Egal ob Klimaschutz, Nitratbelastungen, Tierwohl oder Breitband auf den Höfen: die Landwirtschaft steht mehr denn je im Spannungsfeld zwischen gesetzlichen Vorgaben, gesellschaftlichen Forderungen und betrieblichen Notwendigkeiten. Bei der Ortslandwirtetagung in der Aula der Beruflichen Schulen Bebra diskutierten jetzt rund 70 Ortslandwirte und Vertreter aus Behörden über die aktuelle Situation und versuchten, auf Lösungen hinzuarbeiten.

„Die Landwirtschaft ist seit Jahrhunderten ein unverzichtbarer Teil unserer Region. Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass dies auch so bleibt“, waren sich Landrat Dr. Michael Koch und Kreislandwirt Horst Taube einig. Taube plädierte dafür, sich bewusst zu machen, welche große Rolle die Landwirtschaft im alltäglichen Leben spiele: „Ohne unsere Landwirte sähe der Landkreis ganz anders aus.“

Landrat Dr. Koch appellierte an die Anwesenden, die Dienstleitungen der Kreisverwaltung zu nutzen: „Wir sind da, um Sie zu unterstützen.“ Ein Aspekt in diesem Sinne könnte die Gründung eines Landschaftspflegezweckverbands sein. Die Idee hierzu wurde Mitte Januar von Vertretern aus der Landwirtschaft, dem Naturschutz, den Kommunen Hersfeld-Rotenburgs und dem Landkreis angestoßen. Die Mitglieder eines Landschaftspflegeverbands könnten vielfältige Aufgaben übernehmen. Am Ende soll aber eine gleichberechtigte Zusammenarbeit von Landwirten und deren Verbandspartnern stehen. Ziel ist, ortsansässigen Landwirten zusätzliche Arbeiten wie die Pflege gemeinschaftlichen Grünlands oder Freischnitt von Wanderwegen zu vermitteln, oder bei der Akquise von Fördergeldern zu unterstützen. Aktuell warten die potenziellen Verbandspartner auf eine Förderrichtlinie des Landes Hessen zur Gründung eines solchen Verbands. Ein weiteres Gespräch ist Ende Februar geplant.

Die Ortslandwirte führten zudem einen konstruktiven Dialog mit der Landtagsabgeordneten und agrarpolitischen Sprecherin Lena Arnold. Der „Verordnungswahnsinn“ und welche Maßnahmen die Regierung gegen den Strukturwandel in der Landwirtschaft ergreifen will, waren nur der Inhalt einiger weniger Fragen an die CDU-Landtagsabgeordnete.

Zum Thema Klimaschutz in der Landwirtschaft referierte Marcel Phieler vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Phieler zeigte den Ortslandwirten unter anderem Klimaschutzmaßnahmen auf, mit denen sie den CO²-Fußabdruck im Betrieb verbessern. Anschließend informierte der Fachdienst Ländlicher Raum der Kreisverwaltung über die Düngeverordnung, Stickstoffbelastung sowie über Investitionsförderungen. Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz rundete den Nachmittag mit Informationen zur Tierschutz und Tiergesundheit ab.

Nachricht vom 21.2.20 11:34

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Letzte Aktualisierung: Montag, 30. März 2020

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