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Die Schönheiten der Heimat suchen

Auftakt der „Sommertour des Landrats“ in der Burgruine Blumenstein / Versteckte Kleinode für Tourismus nutzen / Dorferneuerung erfolgreich
Für einige war es vollkommen unbekanntes Gebiet, andere hatten einmal davon gehört, doch nur die Wenigsten waren schon einmal dort: Burgruine Blumenstein. Jenseits der Autobahn beim Wildecker Ortsteil Raßdorf hoch oben auf bewaldeter Bergkuppe gelegen versteckt sich eine verfallene auf das Mittelalter zurückgehende Burganlage im Wald, bei der die diesjährige Sommertour von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt ihren Ausgangspunkt nahm. Begleitet von 60 Bürgerinnen und Bürgern wurde der Landrat bei strahlendem Sonnenschein durch sechs Jagdhornbläser begrüßt, die waidmännische Klänge im Forst erschallen ließen. „Eine tolle Überraschung“, wie der Dr. Schmidt feststellte, der als Jäger natürlich alle Signale kannte und zu deuten wusste.


Wildecks Bürgermeister Jürgen Grau hatte für den waidmännischen Empfang der großen Reisegruppe des Landrats gesorgt. Er begrüßte auch die Gäste in der Gemeinde Wildeck, stellte seine Kommune vor und lud alle Teilnehmer ein, auch die übrigen Schönheiten der Gemeinde bei weiteren Besuchen kennenzulernen. Viele Gäste der Sommertour waren überrascht, was so hoch oben im Wald verborgen schlummert, von dem sie nichts wußten.
Auch das auf den Fundamenten des Sommerschlosses heute noch bestehende ehemalige Forsthaus im Wildecker Tal wurde von Kreis-Denkmalpflegerin Heike Madus vorgestellt, ebenso die ehemaligen Gästehäuser, in denen heute unter anderem ein Reiterhof sein Zuhau-se hat. Hausherr Gilbert Schindler begrüßte die Gäste und präsentierte seine Anlage, bevor die Gruppe zum Obelisken und zum Altar am Inselsteich weiterwanderte.

Die großartigen Erfolge der Dorferneuerung besichtigte die Gruppe anschließend im Nentershäuser Ortsteil Süß. Begrüßt durch Bürgermeister Ralf Hilmes unternahmen die 60 Teilnehmer einen Rundgang durchs Dorf, fachkundig geführt von Ulrike Krauß vom Fachdienst Ländlicher Raum. Wunderschön herausgeputzte Fachwerkbauten schmücken das rund 600 Einwohner zählende Dorf und machen die Bedeutung des Dorferneuerungsprogramms sicht-bar. Den Abschluss nahm die Besichtigung an Dorflinde und in der farblich wunderschön ausgemalten Kirche, wo Frau Krauß-Neumann einige geschichtliche Daten erläuterte.
Eine weitere Kirche begeisterte anschließend die Gäste der Sommertour: In Bosserode stellte Pfarrer Winfried Schiel den Flügelaltar in seinem Gotteshaus den Gästen ausführlich vor. Das Schmuckstück ist eines von drei Unikaten und besonders wertvoll. Im benachbarten Haus der Generationen konnten sich die Gäste über den gelungenen Bau ein Bild machen und Pfarrer Schiel erläuterte das Konzept, bei dem Jung und Alt unter einem Dach ein neues Zu-hause haben.

Den Abschluss nahm die erste der drei Sommertouren des Landrats im Münscher’s Hof in Ronshausen, einem Betrieb des Vereins „Gutes aus Waldhessen“. Das Konzept stellte Geschäftsführer Jürgen Deiß vor, die Produkte des Hofes, die auch in einem Hofladen angeboten werden, präsentierte abschließend Seniorchef Burkhard Becker. Eine rundum gelungene Tour, stellten die Teilnehmer abschließend fest und Landrat Dr. Schmidt fasste die Eindrücke zusammen mit der Bemerkung, dass man auch in seiner Heimat noch immer etwas entdecken könne und Ferien auch zuhause sehr abwechslungsreiche und informativ gestalten könne, ohne weit verreisen zu müssen. "„Wir haben eine wundervolle Heimat, wir müssen sie touristisch vermarkten und gestressten Bürgern in anderen Landstrichen in Deutschland als Erholungsgebiet nahe bringen, sagte Dr. Schmidt abschließend.
Foto: Über den Altar am Inselsteich in der Gemeinde Obersuhl ist geschichtlich wenig bekannt, wie die Sommertour-Gruppe von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt (3.v.r.) erfuhr. Bürgermeister Jürgen Grau (links vorne) berichtete aus der Geschichte von Schloss, Obelisk und Inselsteich.

Nachricht vom 15.8.07 08:39

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Letzte Aktualisierung: Freitag, 18. Oktober 2019

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