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Seepark sucht ein Passagierboot

Sommertour des Landrats nach Niederaula und Kirchheim / Auszeichnung für Kultur- und Heimatverein Kirchheim mit dem Preis „Land der Ideen“

Der Seepark Kirchheim sucht ein ausgedientes Passagierboot für etwa 20 bis 30 Personen. Es soll auf dem See einen Dauer-Ankerplatz bekommen und als Attraktion für die Gäste da sein. Andreas Engelhoven, Geschäftsführer von Freizeitanlage und Tagungshotel des Seeparks in Kirchheim, verriet diesen langgehegten großen Wunsch beim Besuch von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, der zusammen mit rund 50 Besuchern bei seiner zweiten Sommertour 2007 am Seepark Station machte. 2004 hatte Engelhoven die Anlage aus der Konkursmasse von Meise übernommen und führt das Unternehmen seitdem sehr erfolgreich.

Die Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins „Wühlmäuse“ in Kirchheim, Karin Abel (li), präsentierte das erfolgreiche Konzept des Generationengartens im Schlosspark in Kirchheim der Sommertourgruppe von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt. Der Verein wurde anschließend mit dem Preis „Land der

Schon von weitem leuchten die frisch renovierten Häuschen der Ferienanlage. 138 dieser Ferienhäuser stehen rund um dem See. Alle sind erneuert und in Schuss gebracht, erläuterte Engelhoven. Und alle sind verkauft. Viele Holländer kommen nach Kirchheim, „die Deutschen fliegen leider lieber weg“, sagte Engelhoven. 100.000 Übernachtungen hat er pro Jahr und große Veranstaltungen konnte er für seine Anlage gewinnen, etwa die Skat-EM, die in wenigen Wochen in Kirchheim stattfinden wird.

Erweiterungen plant Engelhoven auch und dabei kann auch der Landrat behilflich sein: Ein Fußballplatz soll angelegt werden, damit große Mannschaften zum Training an den Seepark kommen, wünscht sich der Geschäftsführer. Dann soll auch das gesuchte Boot als Attraktion auf dem See ankern und den Gästen als Treffpunkt für Gemütlichkeit dienen.

Viele Gäste der Sommertour des Landrats kannten zwar den Seepark, waren aber „schon ewig nicht mehr hier“ und sehr angenehm überrascht, wie sich die Anlage gemacht hat. „Gemacht“ hat sich auch der anschließende Besuchspunkt der Reisegruppe, das Kreisaltenzentrum in Niederaula, wo Geschäftsführer Bertold Diebel die Gäste und den Landrat begrüßte. Er führte die Gruppe durch das Haus sowie den Neubau der Heimbetreuung und stellte die Arbeit und die Leistungen der Kreisaltenpflege vor.

Der strömende Regen tat der nachfolgenden Besichtigung der Renaturierungsarbeiten in der Fuldaaue bei Mengshausen keinen Abbruch. Heinrich Wacker, Experte für Wasserbau, stellte die Arbeiten vor und erläuterte die Maßnahmen. Die Herde „Auerochsen“, die in dem Naturschutzgebiet seit einiger Zeit weidet, hatte sich allerdings an anderer Stelle versammelt und wollte nicht besichtigt werden. Vielleicht wollte der neue Bulle seine „Familie“ auch nur vor allzu neugierigen Blicken abschirmen.

Natur pur gab es auch beim abschließenden Besuch in Kirchheim. Zunächst war die Sommertour zu Gast bei Berthold Schmidt, der ein kleines aber feines Fachwerkensemble sowie historische Gerätschaften zusammengesammelt hat. Stolz präsentierte er seine Kleinodien und erläuterte den Gästen seine Philosophie. Vor allem Kinder sind die Zielgruppe, die hier historisches Wissen vermittelt bekommen.

Um Kinder dreht sich auch der Generationengarten, in dem der Landrat und seine Gruppe von der Vorsitzenden des Kultur- und Heimatvereins „Wühlmäuse“, Karin Abel, und Schlossherr Alexander von Baumbach zusammen mit CDU-Landtagsabgeordneter Elisabeth Apel begrüßt wurden. „Die Zeiten, in denen mehrere Generationen gemeinsam unter einem Dach zusammenlebten, sind leider vorbei“, erläuterte Vorsitzende Abel das Konzept des Generationengartens. Früher versammelte man sich um den Großvater oder die Großmutter, die am Kamin praktische Lebensweisheiten für ihre Nachkommen bereithielten. Heute finden sich selbst auf dem Dorf nur noch sehr wenige Großfamilien. Um Jung und Alt wieder näher zusammenzubringen, wurde der Generationengarten im Schlosspark angelegt. Unter Anleitung von engagierten Senioren bauen 200 Kinder und Jugendliche dort vom Frühjahr bis zum Herbst Kartoffeln, Rüben, Getreide, Blumen und Gemüse an. So profitiert die Jugend vom reichhaltigen Erfahrungsschatz der Alten und begreift durch konkrete Arbeit den Kreislauf des Lebens in der Natur. Ein beispielhaftes Projekt, das erfolgreich das Zusammenleben der Generationen fördert, wie Landrat Dr. Schmidt lobte. Für das Engagement wurde der verein anschließend in einem Festakt in der Scheune mit dem Förderpreis „Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Nachricht vom 17.8.07 08:40

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