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Netzwerk für Alleinerziehende im Landkreis nimmt Arbeit auf
Beim ersten Netzwerktreffen für All .

Unterstützungs- und Beratungsangebote bekannter machen

Nach neun Jahren Pause hat sich das Netzwerk für Alleinerziehende im Landkreis Hersfeld-Rotenburg reaktiviert. Beim ersten Treffen sprachen die Teilnehmenden über das Kernproblem bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch die Teilzeitausbildung war Thema. Ziel des Netzwerks ist es, die Beratungs- und Unterstützungsangebote für Alleinerziehende im Landkreis bekannter zu machen.

„Wir brauchen dieses Netzwerk für Alleinerziehende dringend im Landkreis“ – So lautete das Eingangsstatement des ersten Treffens, zu dem das Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg sowie die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit und des Kommunalen Jobcenters eingeladen hatten. Insgesamt 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Institutionen und Organisationen des Kreises ermittelten Herausforderungen und Bedarfe im Spannungsfeld der Themen Kinder und Beruf. Dabei ging es ihnen vor allem um Einelternfamilien.

„Das Kernproblem bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist, dass es nach wie vor immer noch zu wenig Möglichkeiten bei der Kinderbetreuung gibt“, waren sich die Teilnehmenden einig. Ohne familiäres oder soziales Netzwerk im Rücken habe es jede Familie schwer. Für Alleinerziehende jedoch sei es besonders schwierig. Deshalb wollen die Akteurinnen die Netzwerktreffen auch fortsetzen: „Zusammen können wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam Fortschritte im Landkreis erzielen.“ Sie streben an, an einer Familienmesse teilzunehmen: „So können wir auf die bestehenden Unterstützungsangebote im Landkreis aufmerksam machen.“

„Teilzeitausbildung bietet interessante Ausbildungschancen“

Marika Abel vom Bildungswerk der hessischen Wirtschaft informierte darüber, eine Berufsausbildung in Teilzeit zu absolvieren. „Das schafft nicht nur für Alleinerziehende interessante Ausbildungschancen“, erklärte sie. Auch Unternehmen würden von der Teilzeitoption profitieren, denn die „Teilzeitausbildung trägt zur Fachkräftesicherung bei“, so Abel. Auftraggeber des Projektes ist das Hessische Ministerium für Soziales und Integration. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.servicestelle-teilzeitausbildung.de.

Das Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises nimmt nach wie vor gerne Anregungen insbesondere alleinerziehender Mütter und Väter per E-Mail unter fug@hef-rof.de gerne entgegen.

Nachricht vom 18.7.22 13:08

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