Home Branchen Vereine Links News FAQ / Hilfe Suche


 

 

Der Waldhessen Arbeitsmarkt im Januar

Saisonüblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar um 771 oder 12,3 Prozent auf 7.027 angestiegen. Der saisonübliche Anstieg der Arbeitslosenzahlen liegt aber deutlich unter dem Wert des vergangenen Jahres. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl um 1.805 oder 20,4 Prozent. "Eine solch niedrige Zahl der Arbeitslosen konnte in einem Januar zuletzt vor 16 Jahren erreicht werden", freut sich Karl-Heinrich Renner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld.
Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozentpunkte und liegt jetzt bei 7,8 Prozent. Das ist ebenfalls eine deutliche Veränderung zum Vorjahr. Im Januar 2007 lag die Arbeitslosenquote noch bei 9,8 Prozent.
"Der saisonübliche Anstieg wird durch die witterungsabhängigen Außenberufe bestimmt. Aufgrund des noch immer zögerlichen Winterwetters haben sich aber weniger Beschäftigte als im Vorjahr aus den Bereichen der Bau- und Baunebenberufe und der Land- und Forstwirtschaft arbeitslos gemeldet", erklärt Karl-Heinrich Renner.
"Zusätzlich macht sich der Quartalskündigungstermin zum 31.12.2007 und das Ende von Ausbildungen durch vorgezogene Prüfungstermine bemerkbar. Hinzu kommt, dass in einigen Branchen nach dem Auslaufen des Weihnachtsgeschäftes Arbeitnehmer nicht weiter beschäftigt wurden." So meldeten sich im Januar 1.072 Menschen aus Erwerbstätigkeit arbeitslos. Daraus erklärt sich auch der überwiegende Anstieg der Arbeitslosigkeit im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur (Rechtskreis SGB III). Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen, die Arbeitslosengeld I erhalten oder ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld arbeitslos gemeldet sind, um 654 oder 41,6 Prozent auf 2.225 Frauen und Männer angestiegen. Allerdings liegt der Wert deutlich unter dem des
vergangenen Jahres. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl der Arbeitslosen im Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit um 1.338 oder 37,6 Prozent.
Erfreulich ist der Zugang an ungeförderten gemeldeten Stellen. Im Januar wurden 252 Stellen gemeldet. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Langzeitarbeitslose im SGB II
In diesem Monat müssen auch die Arbeitsgemeinschaft und Optionskommune einen Anstieg von Langzeitarbeitslosen verzeichnen. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl um 117 oder 2,5 Prozent auf 4.802. Vor einem Jahr lag die Zahl noch bei 5.269 Langzeitarbeitslosen.
Ältere Menschen zwischen 50 und 60 Jahren
Im Vergleich mit anderen Personengruppen ist die Zahl der arbeitslosen älteren Menschen zwischen 50 und 64 Jahren immer noch hoch. Allein im Januar waren 1.750 ältere Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet. Das sind 24,9 Prozent aller Arbeitslosen. Ihre Zahl stieg im Vergleich zum Vormonat um 131 Personen. Seit dem Januar 2007 ging die Zahl der älteren Arbeitslosen aber um 618 oder 26,1 Prozent zurück.
Entwicklung in den Regionen
Im Kreis Hersfeld-Rotenburg ist die Arbeitslosigkeit im Januar deutlicher angestiegen als im Werra-Meißner-Kreis. Insgesamt waren in Hersfeld-Rotenburg 4.334 Personen arbeitslos, 13,5 Prozent mehr als im Vormonat.
Im Werra-Meißner-Kreis ist die Zahl der Arbeitslosen um 9,8 Prozent auf 4.758 Menschen gestiegen.
Keine Veränderungen hat es im Nord-Süd-Gefälle zwischen dem Altkreis Eschwege, Bebra und Bad Hersfeld gegeben. Der Altkreis Eschwege bildet weiterhin die Spitze mit einer Arbeitslosenquote von 9,2 Prozent, gefolgt von Bebra mit 8,0 Prozent und Bad Hersfeld mit 6,6 Prozent.

Nachricht vom 31.1.08 11:28

Werbung 

Favoriten hinzufügen Seite empfehlen Impressum AGBs Datenschutzerklärung Red.

Letzte Aktualisierung: Sonntag, 20. Oktober 2019

Regional- und Stadtportalsoftwarelösung