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Alheim ist Gemeinde der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Im Rahmen der didacta 2008, Europas größter Bildungsmesse, die in Stuttgart statt fin-det, wurde die Gemeinde Alheim am 20.02.08, anläßlich des UNESCO-Tag als Gemeinde der UN-Dekade 2008/2009 „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Grundlage der Auszeichnung ist die schwerpunktmäßige Ausrichtung der Gemeinde in den Bereichen „Regenerative Energien“, „Naturschutz“, „Naturbewusster Tourismus“, „Gesunde und regional-biologische Ernährung“, „Generationen übergreifendes Lernen“ und die neuen Ansätze einer ganzheitlichen Gesundheitsversorgung über eine „Gesund-heitsschule“.

Für ihre innovative und zukunftsweisende Entwicklung erhielt die Gemeinde Alheim Aus-zeichnungen auf nationaler und internationaler Ebene. So zwei europäische Dorferneue-rungssonderpreise, Alheim war mit zwei Weltweiten Projekten bei der Weltausstellung EXPO 2000 vertreten, das Umweltbildungszentrum Licherode ist ein Projekt der Un-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, Auszeichnungen durch die Robert-Bosch-Stiftung und die Stiftung Ökologie und Landbau, Preisträger beim Bundeswettbewerb „natürlich regional“, Alheim erhielt den Deutschen Solarpreises 2007, wurde Natur-schutzkommune 2007 und klimaaktive Kommune 2007, wurde beim Bundeswettbewerb „Deutschland – Land der Ideen 2008“ ausgezeichnet und Kommune des Monats Februar 2008. Das Konzept, das hinter den vielfältigen Alheimer Modellprojekten steht, ist das Leitbild der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, dem Alheim in allen seinen Projekten verpflichtet ist. In Alheim geht es nicht nur um nachhaltiges Wirtschaften, sondern es geht immer auch darum, wie man vor allem Kindern, aber auch Erwachsenen vernetztes Denken in ökologischen Kreisläufen nahe bringen kann. Nur so können sie in die Lage versetzt werden, ihrer Verantwortung für die nächsten Generationen gerecht zu werden und nachhaltig zu denken, zu planen und zu handeln. Hier hat Alheim in den letzten Jah-ren eindrucksvoll gezeigt, wie innovative Denkansätze gerade auch im Bildungsbereich konsequent in kommunales Handeln umgesetzt werden können.
Alheim erhält somit die Auszeichnung „Gemeinde der UN-Dekade 2008 / 2009“ als Eh-rung für das herausragende Engagement im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung, führt der Vorsitzende des National-Komitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ Prof. Dr. de Haan lobend aus.

Alheim ist damit die 5. Kommune in Deutschland, neben den vier Städten Neumark in der Oberpfalz, der freien Hansestadt Hamburg, der Stadt Heidelberg und der Stadt Bonn und damit die erste Gemeinde in Deutschland, der diese hohe Auszeichnung verliehen wird.

Die über 20 mitgereisten Alheimerinnen und Alheimern nahmen gemeinsam mit ihren Bürgermeister Georg Lüdtke die Urkunde und die UNESCO-Fahne aus den Händen des Vorsitzenden des National-Komitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwick-lung“ Prof. Dr. Gerhard de Haan, der Vorsitzenden des Bundesverbandes der Arbeitsge-meinschaft Natur- und Umweltbildung e.V. und Mitglied im Nationalkomitee der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ Annette Dieckmann und dem Generalsek-retär der Deutschen UNESCO-Kommission Dr. Roland Bernecker freudig entgegen.

Bei der Vorstellung der Gemeinde Alheim und der Würdigung der wertvollen Arbeit mit vielen beispielhaften innovativen Projekten, die die Bildung für nachhaltige Entwicklung breitenwirksam umsetzen, freute sich der Vorsitzenden des National-Komitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ Prof. Dr. de Haan besonders darüber, dass Alheim mit einer so großen Gruppe zur Auszeichnungsübergabe gekommen war.

Bürgermeister Georg Lüdtke brachte in seinen kurzen Dankesworten vor einem großen Auditorium seine Freude zum Ausdruck, dass Alheim als erste Gemeinde in Deutschland, das Prädikat „Gemeinde der Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ erhalten hat und betonte, dass er diese großartige Auszeichnung als Anerkennung und Würdigung der langjährigen Arbeit für die vielfältigen verknüpften Modellprojekte in der Gemeinde verstehe, der das Leitbild einer Bildung für nachhaltige Entwicklung vorangeht.

Die Auszeichnung als Gemeinde der Weltdekade bekräftige nach den Worten des Bür-germeisters, „dass wir mit unserer Gemeinde-Philosophie und deren Umsetzung auf dem richtigen Weg in die Zukunft sind “ und bedankte sich bei den vielen Wegbegleitern, die in vielfältiger Weise und über ein hohes ehrenamtliches Engagement es erst ermöglich-ten, dass diese hohe Auszeichnung an die Gemeinde Alheim gehen Konnte.

Bürgermeister Georg Lüdtke machte weiterhin darauf aufmerksam, dass am 24. August das große Kinder-Umwelt-Lernfest „365 Ideen“ im Rahmen der Bundesinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ in Alheim stattfindet. „Dazu lade ich Sie recht herzlich ein. Überzeugen Sie sich vor Ort von der außergewöhnlichen Entwicklung Alheims“, rief Bürgermeister Georg Lüdtke dem Auditorium zu.

Im Anschluss wurden 49 neue „Offizielle Dekade-Projekte 2008/2009“ ausgezeichnet. Die musikalische Umrahmung des UNESCO-Tages gestaltete die Rap-Schülerband der Haupt-schule Innenstadt Tübingen mit verschiedenen Darbietungen. Vorangegangen war eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wasser – Bildung – Zukunft“, als Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Nachricht vom 22.2.08 10:13

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