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Erfolgreiche Jäger im Landkreis

Jagdstrecke 2007 vorgestellt / Vorgaben nicht ganz erreicht / Viele Unfälle

Die 812 Jäger im Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben im Jagdjahr 2007/2008 wieder eine beachtliche Strecke erlegt: 344 Stück Rotwild, 3.633 Stück Rehwild, 2.754 Stück Schwarzwild, 1.763 Füchse, 249 Waschbären, 146 Hasen, 139 Dachse, zahlreiches anderes Niederwild, dazu 794 Stockenten, 522 Rabenkrähen, 287 Elstern,199 Ringeltauben und einiges Federwild mehr wurden im zurückliegenden Jagdjahr erlegt. Diese Bilanz der Unteren Jagdbehörde des Landratsamtes legte jetzt Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt vor.

Für Rot- und Rehwild gibt es festgesetzte Abschussvorgaben, andere Wildarten - wie beispielsweise das Schwarzwild - dürfen frei bejagt werden; weitere – etwa Luchs und Wildkatze - haben ganzjährige Schonzeit und dürfen nicht bejagt werden.

Die Jägerinnen und Jäger sind gehalten, die Abschussvorgaben zu erreichen. Dabei sind die gesetzlichen Jagd- und Schonzeiten einzuhalten. Diese Vorgaben dienen nach Aussage des Landrats dazu, den Bestand an Wild in einem für die Natur- und Kulturlandschaft ausgewogenen Verhältnis zu halten und Schäden zu vermindern, die beispielsweise sehr stark durch Wildschweine verursacht werden.

Beim Rotwild lag die Abschussvorgabe der Unteren Jagdbehörde für das Jagdjahr 2007/2008 bei genau 420 Stück; sie wurde mit 344 erlegten Stücken Rotwild nicht ganz erreicht. Gleiches galt für das Rehwild, bei dem die festgesetzte Abschusszahl auf 4.587 Stücke bemessen war, aber nur 3.633 Stück erlegt werden konnten. Allerdings erhöhen sich die Gesamtzahlen noch durch diejenigen Tiere, die bei Verkehrsunfällen getötet wurden. Dies war 17 Mal beim Rotwild der Fall, 518 Unfälle gab es mit Rehwild und 110 Mal kollidierte ein Wildschein mit einem Fahrzeug.

Auch beim übrigen Niederwild ist die Anzahl der durch Autounfälle getöteten Tiere recht hoch: 57 Hasen fielen dem Straßenverkehr zum Opfer, 121 Mal traf es Füchse und 14 Stein- sowie 2 Baummarder wurden überfahren. Mit 49 Unfällen waren auch Dachse relativ oft beteiligt, ebenso die Waschbären, von denen 18 durch Fahrzeuge überfahren wurden. Und auch vor Enten sind Autofahrer nicht sicher: In zehn Fällen wurden Stockenten überfahren, und je drei Mal traf es Ringeltauben und Rabenkrähen.

Insgesamt, so die Bilanz der Unteren Jagdbehörde des Landratsamtes, zeigt die Kreisstreckenliste für das abgelaufene Jagdjahr 2007/2008, dass es im Landkreis Hersfeld-Rotenburg einen gesunden Wildbestand gibt. Und es zeigt nach Aussage von Landrat Dr. Schmidt, der selber Jäger ist, „dass die Jäger sehr engagiert sind und ihre Hegearbeit ernst nehmen, dass es aber durch die ungleiche räumliche Verteilung des Wildes über den Landkreis nur sehr schwer möglich ist, die Vorgaben immer zu erreichen“.

Nachricht vom 20.5.08 08:57

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 20. Oktober 2019

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