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CDU-Umweltpolitikerin Dött: „Erneuerbare Energien an der richtigen Stelle fördern“!

„Wir müssen im Bereich der erneuerbaren Energien auf das richtige Pferd setzen“, sagte die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Marie-Luise Dött MdB bei einem Besuch der Firma Terra-Technik GmbH in Bad Hersfeld. Noch gebe für uneffiziente Projekte im Bereich der erneuer-baren Energien Fördermittel durch den Bund. Diese Förderungen müssten dringend auf die sinnvollen Varianten beschränkt werden, so Dött. Darunter würden auf jeden Fall auch Erdwärmepumpen fallen, wie sie seitens der Firma Terra-Technik GmbH gebaut und erforscht werden. Dött kündigte an, sich für das Projekt der Firma Terra-Technik in Berlin zu verwenden und verwies in diesem Zusammenhang auf eine Erhöhung des spezifiischen Förderbudgets durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

v.l.: Friedrich Krumme, CDU-Kreisvorsitzender Helmut Heiderich, Marie-Luise Dött, Bebras Bürgermeister Horst Gross, Krumme GmbH Finanzchefin R. Cavalier, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt

Begleitet wurde Marie-Luise Dött von Landrat Dr. Schmidt, CDU-Kreisvorsitzendem Helmut Heiderich, der Landtagsabgeordneten Angelika Scholz und Mitgliedern des CDU-Kreisvorstandes, die sich beeindruckt von dem innovativen und doch zugleich familiären Unternehmen zeigten. Geschäftsführer Friedrich Krumme sagte, alle seine Mitarbeiter zeigten eine persönliche Identifikation mit dem Unternehmen und seien mit vollem Einsatz dabei. Krumme, der seit Jahrzehten im Kläranlagenbau tätig ist und einige Patente besitzt, setzt einen Großteil seiner Finanzen für die Forschung im Bereich der Erdwärme ein.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass der Einsatz bestimmter Varianten erneuerbarer Energien nach dem Kriterium vorhandener Ressourcen eingesetzt werden sollte, zeigte sich bei der Besichtigung der Holzschnitzelfeuerungsanlage der Albert-Schweitzer-Schule in Rotenburg.
Im Juni 2003 wurde die Kooperation aus Zweckverband Knüllgebiet und den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder vom Hessischen Umweltministerium zur BIOREGIO Holz Knüll ernannt. Ziel der BIOREGIO Holz sei es, das Heizen mit Holz auszubauen. Dafür biete die Region mit seinen großen Waldreichenflächen ideale Voraussetzungen, so Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt. Die beiden Landkreise, die kooperierenden Kommunen sowie die Region Kellerwald-Edersee gingen mit Ihren eigen Pellet- und Holzhackschnitzel- Feuerungsanlagen in kommunalen Liegenschaften wie Schulen, Sporthallen und Dorfgemeinschaftshäusern beispielgebend voran, so Schmidt weiter.
Dr. Brigitte Buhse vom Zweckverband BIOREGIO Holz und die Energiebeauftragte des Landkreises Hersfeld-Rotenburg Susanne Enke erläuterten, man versuche auch Privatkunden und Gewerbetriebe zur Nutzung der Wärme aus Holz zu motivieren. Mittlerweile habe man fast täglich Anfragen aus dem privaten Bereich.
Eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung des Konzeptes, sei die funktionierende Holzlogistik, diese werde mit neuen Konzepten „vom Baum zur Wärme“ ausgebaut.
In der BIOREGIO Holz Knüll werde gezeigt, dass Holzfeuerungsanlagen in allen Leistungsgrößen technisch und wirtschaftlich umsetzbar seien.
Landrat Dr. Schmidt freute sich, dass die Zahl der Holzfeuerungsanlagen im Kreis Hersfeld-Rotenburg sich derzeit auf 17 belaufe, 2 Anlagen befänden sich derzeit im Bau. Das erfolgreiche Konzept BIOREGIO Holz sei mit fachlicher Hilfe der BIOREGIO Holz Knüll zwischenzeitlich auf weitere Regionen in Hessen ausgeweitet worden, so Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt abschließend.

Nachricht vom 12.8.08 10:43

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 17. November 2019

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