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Erste SchuB-Klasse für Bad Hersfeld

Mit neuer Motivation zum Hauptschulabschluss

SchuB – das steht für Schule und Betrieb. Einen Schub sollen aber vor allem lernschwächere Hauptschülerinnen und Hauptschüler der Gesamtschule Obersberg erhalten, die mit Hilfe dieses praxisbezogenen Angebots, ihren Abschluss schaffen wollen. „Wir haben extern in Räumen der ehemaligen US-Kaserne die Möglichkeiten für zwei Klassen geschaffen, um die mitunter schon schulmüde gewordenen Jugendlichen frühzeitig aufzufangen und ihnen Perspektiven zu geben, die personelle Ausstattung ermöglicht das Staatliche Schulamt“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernentin Christa Bittner.

Erste Kreisbeigeordnete Christa Bittner (Zweite von rechts) besuchte die erste SchuB-Klasse in Bad Hersfeld, sprach mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Pädagogen (von links nach rechts) Hiltrut Lehn
(Hauptschulzweigleiterin), Rolf Gebhardt (Staatliches Schulamt), Vera Stephan (GSO, Klassenlehrerin), Sonja Schwedes (Sozialpädagogin) und Michael Kaufmann (Lehrer) darüber, wie das neue pädagogische Projekt aus den Startlöchern gekommen ist.


Seit dem neuen Schuljahr lernt eine Klasse am externen Standort. Und nach der Eingewöhnungsphase sei mittlerweile eine hohe Motivation spürbar, wie Christa Bittner beim Besuch der SchuB-Klasse von den Lehrkräften erfuhr und auch im Gespräch mit den Jugendlichen merkte.
Schon jetzt sei erkennbar, dass sich die Ziele weitgehend erreichen lassen, die mit der Einrichtung der SchuB-Klassen verbunden wurden. Die pädagogische Maßnahme soll die Persönlichkeit stärken und stabilisieren, Erfolgserlebnisse schaffen, die Motivation steigern, persönliche Stärken und Kenntnisse fördern, Schlüsselqualifikationen vermitteln, Schul- und Ausbildungsabbrüche reduzieren, vor allem natürlich den Hauptschulabschluss ermöglichen und somit die Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss verringern.
Der Unterricht ist für die Jahrgangsstufen 8 und 9 schulübergreifend eingerichtet. Die Gruppengröße liegt zwischen 12 bis 15 Schülerinnen und Schülern, die an zwei Tagen in der Woche praktische Erfahrungen in Betrieben sammeln. „Unsere Betriebe unterstützen uns bei diesem Projekt sehr gut. Ohne sie könnten wir es gar nicht realisieren“, bedankte sich die Erste Kreisbeigeordnete bei den Unternehmen, die Praktikumsplätze zur Verfügung stellen. Für die Aufnahme in die Klassen ist Freiwilligkeit Voraussetzung – allerdings werden bei der Aufnahme Vereinbarungen zwischen den Schülerinnen und Schülern, den Erziehungsberechtigten und der Schule mit dem Ziel des Maßnahmeerfolgs geschlossen.

Nachricht vom 28.10.08 09:06

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Letzte Aktualisierung: Samstag, 24. Februar 2024

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