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Festspielkultur ist Standortvorteil und Perspektive

Schleswig-Holsteins SPD-Chef Ralf Stegner einig mit Bad Hersfelds Bürgermeister Hartmut H. Boehmer und Erstem Stadtrat Lothar Seitz

Die Bedeutung kultureller Spielstädten stand im Mittelpunkt einer Diskussionsrunde mit dem schleswig-holsteinischen SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Ralf Stegner, Festspielstadt-Bürgermeister Hartmut H. Boehmer und dem Stadtverbandsvorsitzenden Lothar Seitz im buchcafé. Auf Einladung des heimischen Landtagskandidaten Torsten Warnecke diskutierte der SPD-Politiker über „Festspiele, Zukunft der Kultur– zwischen Arbeitsplätzen und Wertschöpfung?“

Bildunterschrift: v. l.: SPD-Landtagsdirektkandidat Torsten Warnecke, Schleswig-Holsteins SPD-Chef Ralf Stegner, Bad Hersfelds Bürgermeister Hartmut H. Boehmer und Erster Stadtrat Lothar Seitz in angeregtem Gespräch

In der angeregten Diskussion waren sich die Teilnehmer über den hohen Stellenwert eines ausgeprägten kulturellen Angebots für eine Region einig. Bürgermeister Boehmer unterstrich, wie wichtig die Festspiele für den Standort Bad Hersfeld sind. „Nicht nur der wirtschaftliche Aspekt der Mehreinnahmen ist hier zu nennen, sondern auch die dadurch steigende Attraktivität für die Stadt im Wettbewerb mit den Ballungszentren,“ unterstrich Bürgermeister Boehmer. Optimistisch gab sich der Bürgermeister, dass sich die Bad Hersfelder Festspiele als führendes Freilicht-Sprechtheater Deutschlands etablieren werde.

Ralf Stegner hob insbesondere die angespannte Finanzsituation der Kulturförderung hervor. Aus seiner Erfahrung, als ehemaliger schleswig-holsteinischer Kultur-Staatssekretär, berichtete Stegner über die vielfältigen Möglichkeiten, Spielstätten finanziell erfolgreich auszustatten. Dabei spielten sowohl durchdachte Konzepte als auch Sponsoring eine Rolle für die Zukunft, so Stegner. Zudem verwies Stegner auf die Finanzierung der Landestheater über die landesseitigen Zuweisungen an die Kommunen. „So gelingt es, Spielstätten zu unterhalten, die sich die einzelne Stadt nicht leisten könnte,“ erläuterte Stegner. Zudem gebe es nicht allein das Schleswig-Holstein-Musikfestival, auch ein Jazz-Festival oder aber das Rock-Festival in Wacken lockten zehntausende von Besuchern an.

Erster Stadtrat Lothar Seitz unterstrich, dass auch in Zeiten knapper Geldmittel die Kultur nicht hinten runter fallen dürfe. Kulturelle Angebote seien für das soziale Zusammenleben unverzichtbar. Und Torsten Warnecke ergänzte: „Gerade in unserer Stadt muss der Fortbestand der Festspiele langfristig gesichert bleiben. Sie sind und bleiben unverzichtbarer Teil unserer Tradition und Geschichte.“

Nachricht vom 14.1.09 09:28

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Letzte Aktualisierung: Montag, 30. März 2020

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