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Erfolgreiche Senior-Umwelttrainer

Umweltbildungsarbeit mit Kindern als Bestandteil des nachberuflichen Lebens / Bürgerstiftung erhielt Abschlussbericht von ÖSTLi

Das Pilotprojekt „Erfolgsfaktoren für den dauerhaften Einsatz von Senior-Umwelttrainern an Schulen und Kindertagesstätten", das mit Unterstützung der Bürgerstiftung und weiterer Förderer wie der Robert Bosch Stiftung und den Lernenden Regionen vom Ökologischen Schullandheim und Tagungshaus Licherode (ÖSTLi) umgesetzt wurde, ist ausgesprochen erfolgreich verlaufen. Diese erfreuliche Mitteilung machte jetzt Klaus Adamaschek, als Leiter des ÖSTLi gegenüber Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt als Vorsitzendem der Bürgerstiftung, die die Studie finanziell gefördert hatte. 22 Senior-Umwelttrainer hatten zwei Jahre lang an drei unterschiedlichen Schulen und zwei Kindertagesstätten gearbeitet. Für 15 von ihnen ist die Umweltbildungsarbeit mit Kindern zu einem dauerhaften und in hohem Maße befriedigendem Bestandteil ihres nachberuflichen Lebens geworden, führte Adamaschek aus.

Karl-Heinz Gieseler in der Lindenschule Alheim: Bau von Nistkästen Quelle:Umweltbildungszentrum Licherode/ Klaus Adamaschek

An jeder dieser fünf Modelleinrichtungen war ein Team von drei bis fünf Senior-Referenten dauerhaft im Einsatz, das bei besonderen Anlässen wie etwa Projekttagen und Projektwochen durch weitere Seniortrainer ergänzt wurde. „Kosmetik aus der Natur“, „Energie-Sklaven im Haushalt“, „Vom Korn zum Brot“ oder „Von der Kaulquappe zum Frosch“ – das sind nur einige Beispiele für die Vielfalt der Angebote der Senior-Umwelttrainer. Die angestrebte Gesamtzahl von 40 bis 60 Unterrichtseinsätzen pro Modelleinrichtung und Schuljahr wurde weit übertroffen; insgesamt kam es zu über 600 zum Teil mehrstündigen Einsätzen der Seniortrainer. Rund 4.000 Stunden ehrenamtlicher Bildungsarbeit hat das Modellprojekt auf diese Weise in den zurückliegenden zwei Jahren generiert. „Eine beeindruckende Bilanz“, wie Landrat Dr. Schmidt bestätigte.
Der Modellversuch hat belegt, wie sehr Kinder von den Erfahrungen und dem Wissen der älteren Generation gerade im Umweltbereich profitieren können. Das Projekt hat aber auch Aufschluss darüber gegeben, welche Faktoren für die dauerhafte Implementierung von Senior-Referenten an Bildungseinrichtung förderlich oder hinderlich sind. Es wurden sehr konkrete Wege aufgezeigt, wie dauerhaftes Engagement von Senioren gefördert werden kann. Und es wurden erste praktikable Modelle entwickelt, wie die wichtige Arbeit der Senior-Umwelttrainer in der Region finanziell und organisatorisch abgesichert werden kann. Landrat Dr. Schmidt dankte allen Teilnehmern sowie dem projektleitenden ÖSTLi für das Engagement. „Wir müssen neue Wege finden und neue Wege gehen und die Weitergabe von Lebenserfahrungen Älterer an Jüngere ist ein wichtiger Baustein“, betonte Dr. Schmidt.
Gemeinsam mit Adamaschek gab der Landrat seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Erfahrungen und Kompetenzen im Zuge von geplanten Folgeprojekten im Rahmen der Umsetzung des Regionalen Entwicklungskonzepts und im Zuge der Bioenergie-Region eingebracht werden können.

Nachricht vom 23.3.09 09:11

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 20. Oktober 2019

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