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Bettenhäuser Ost und West des Klinikums Bad Hersfeld werden umfassend saniert

Landrat Dr. Schmidt: Bewilligung soll in Kürze erfolgen / Kinderklinik zieht um / Bauliche Veränderungen werfen ihren Schatten voraus

Die Vorbereitungen zur Sanierung der Bettenhäuser Ost und West des Klinikums Bad Hersfeld laufen auf Hochtouren, gleichzeitig wird intensiv die Erweiterung des Funktionstraktes vorbereitet. Wie Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt berichtete, ist in Kürze mit der Bewilligung der beantragten rund 7,5 Millionen Euro Fördermittel des Landes für die Sanierung der Bettenhäuser zu rechnen. Zusammen mit den vom Landkreis durch einstimmigen Kreistagsbeschluss zur Verfügung gestellten Mitteln für den Umbau der Bettenhäuser kann dann kurzfristig mit den Maßnahmen begonnen werden. Auch die vom Klinikum einzubringenden eigenen Mittel stehen, so Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Dr. Schmidt, zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hatte sich in seiner jüngsten Sitzung ausführlich mit diesen Fragen beschäftigt und dabei auch über Lösungen diskutiert, wie trotz der gegenwärtig hohen Auslastung des Klinikums kurzfristig mit den Sanierungsmaßnahmen begonnen werden kann.

Skizze des neuen Perinatalzentrums im Klinikum Bad Hersfeld Skizze: Klinikum

"Es ist mir ein großes Anliegen, dass sich die Unterbringungsbedingungen in den Bettenhäusern Ost und West nun bald verbessern. Mit den Bettenhäusern Nord und Süd bietet das Klinikum schon moderne Ein- und Zweibettzimmer mit Dusche und WC an. Dieser Standard soll nun bald auch in den Bettenhäusern Ost und West gegeben sein.“ Landrat Dr. Schmidt teilte außerdem mit, dass zurzeit auch weitere Vorbereitungen zur Erweiterung des Funktionstraktes getroffen würden. Die hierzu benötigten Fördermittel des Landes seien beantragt. Die Klinikleitung erwarte die Auszahlung erheblicher Zuschüsse in den nächsten Jahren.

Der Landrat ging auch auf die aktuelle Situation der Kinderklinik ein. Hier gibt es immer wieder Beschwerden über die räumliche Enge und den baulichen Zustand der Kinderstationen. Dazu Dr. Schmidt: „Chefarzt Dr. Diab mit seinem Team gebühren Anerkennung und Dank dafür, dass trotz der baulichen Gegebenheiten und der Enge hervorragende medizinische Arbeit geleistet wird. Das wird mir in Gesprächen mit Eltern immer wieder bestätigt. Die Belegung der Kinderklinik nimmt von Jahr zu Jahr zu. Auch dies lässt auf eine gute Akzeptanz der Klinik schließen.“

Im Rahmen der kurzfristig geplanten Sanierungsmaßnahmen der Bettenhäuser Ost und West ist nach den Planungen des Klinikums vorgesehen, die Stationen Kinder 1, Säuglinge und Säuglingsintensiv in das 2. Obergeschoss des Bettenhauses Ost zu verlagern und dort völlig neu einzurichten. Die Geburtshilfestation ist im Rahmen der jüngsten Umzüge schon in das 2. Obergeschoss des Bettenhauses Süd eingezogen, so dass dann nach dem Umzug der Kinderstation ein „Mutter-Kind-Zentrum“ mit kurzen Wegen zwischen Kreißsaal, Säuglings- und Kinderstation 1 sowie Geburtshilfestation entsteht.
In einem zweiten Schritt soll dann die Kinderstation 2 in das 2. Obergeschoss des Bettenhauses West einziehen, um den Verbund aus Kinderklinik und Geburtshilfe zu komplettieren. Im Rahmen der Erweiterung des Funktionstraktes ist geplant, den Kreißsaal zu verlagern und diese Räume ganz oder teilweise der Kinderklinik räumlich zuzuordnen.

Mit diesem Konzept wäre ein „Mutter-Kind-Zentrum“ mit großzügigen modernen Räumlichkeiten entstanden. Landrat Dr. Schmidt: „Ich bin zuversichtlich, dass noch Mitte dieses Jahres mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann“.

Abschließend teilte der Landrat mit, dass der Kreisausschuss aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes Geld für das Klinikum erwarte. Die Höhe des Anteils aus dem für Krankenhäuser vorgesehenen 100-Millionen-Programm stehe zwar noch nicht fest, gleichwohl würde schon jetzt als zusätzliche Maßnahme der Küchenneubau für das Klinikum angemeldet. „Wir könnten damit sofort beginnen, wenn die Gelder fließen“, betonte Dr. Schmidt.

Nachricht vom 7.4.09 08:27

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 19. Januar 2020

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