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Krankenhäuser legen neue Katastrophenschutzpläne vor

Bessere Vorbereitung für interne und externe Gefahrenlagen

Nach anderthalbjähriger Vorbereitung und intensiven Beratungen mit den zuständigen Fachdiensten des Landratsamtes haben die Katastrophenschutz-Beauftragten der Krankenhäuser im Landkreis Hersfeld-Rotenburg aktuell ihre neuen Einsatzplanungen dem zuständigen Leiter des Fachdienstes Gesundheit des Landkreises, Dr. Dieter Gobrecht, zur Prüfung und Bestätigung vorgelegt. Es handelt sich um die Pläne der Orthopädischen KTE-Klinik Bad Hersfeld, des Kreiskrankenhauses Rotenburg, des HKZ Rotenburg, des Klinikums Bad Hersfeld sowie des St. Elisabeth-Krankenhauses Bad Hersfeld. Die Neuplanungen waren durch einen Erlass des Hessischen Sozialministeriums notwendig geworden, um neuen möglichen Bedrohungen besser begegnen zu können.

Die Beauftragten bei der Übergabe der Krankenhauseinsatzpläne (v.l.n.r.): Pia Paul, Landratsamt, Fachdienst Gesundheit, David Steer, Orthopädische KTE-Klinik Bad Hersfeld, Karla Krause-Heid, Kreiskrankenhaus Rotenburg, Stefan Wild, HKZ Rotenburg, Torsten Wennemuth, Klinikum Bad Hersfeld, Dr. Dieter Gobrecht, Landratsamt, Leiter Fachdienst Gesundheit und Peter Diel, St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Hersfeld

Die neuen Einsatzpläne decken alle erdenklichen Bereiche interner und externer Gefahrenlagen und Katastrophen ab Erstmals wird zudem rechtsverbindlich geregelt, dass die Krankenhäuser entsprechende Situationen intern üben und ihr Personal schulen lassen müssen.

Neben dem Brandschutz und internen Betriebsstörungen mit dataillierten Evakuierungsplänen wurden in die Planungen zusätzlich Gefährdungen durch chemische und radioaktive Stoffe, ferner Gefährdungen durch biologische Stoffe und Infektionskrankheiten, Anschlagsandrohungen sowie der Massenanfall von Patienten außerhalb des Krankenhauses
aufgenommen.

Zur Bewältigung der umfangreichen Planungsaufgaben hatten die Kliniken Beauftragte zu benennen, die sich anlässlich regelmäßiger Arbeitstreffen untereinander abgestimmt haben und Anregungen von externen Hilfeleistern wie Schutzpolizei, Bundeswehr und DRK eingeholt haben. Unerwartete Aktualität haben die Planungen gegenwärtig durch das heraufziehende Influenza-Pandemiegeschehen durch die Mexikogrippe erhalten. Im Extremfall können die Krankenhäuser durch solche Ereignisse vor große Herausforderungen gestellt werden.

Nachricht vom 24.6.09 13:00

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Letzte Aktualisierung: Montag, 16. September 2019

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