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38 Millionen Euro Schulbau-Investitionen
Maßnahmenliste durch Land Hessen genehmigt / Landrat Dr. Schmidt: Vergaben von 5,5 Millionen Euro für Baumaßnahmen sind bereits erfolgt

Die vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Rahmen der Konjunkturprogramme von Bund und Land Hessen angemeldeten Maßnahmen sind genehmigt. Das Hessische Finanzministerium teilte vor wenigen Tagen mit, dass die von der Kreisverwaltung erarbeitete und vom Kreistag beschlossene Maßnahmenliste umgesetzt werden kann. Damit werden Investitionen von insgesamt 27,8 Millionen Euro möglich, die bis Ende 2011 realisiert werden müssen. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt sagte Bund und Land Dank für die umfassende Unterstützung und die rasche Genehmigung. Zu den Mitteln aus den Konjunkturprogrammen kommen weitere rund 10 Millionen Euro aus dem „normalen“ Haushalt des Landkreises hinzu; zusammen also knapp 38 Millionen Euro.

Die Komplettsanierung der Schenklengsfelder Gesamtschule – hier Bürgermeister Stefan Gensler, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Schulleiter Oskar Ruhl und Projektleiter Volker Borneis vom Immobilienmanagement des Landkreises nach dem Baubeginn – wird aus den 10 Millionen Euro „normalen“ Haushaltsmitteln des Kreises fortgeführt

Insgesamt 17 Maßnahmen umfasst die Liste des Landkreises für die Investitionen aus den Konjunkturprogrammen. Die größten Vorhaben sind dabei nach den Angaben des Landrats der Neubau einer Mensa auf dem Obersberg sowie der Anbau von Klassenräumen an die Gesamtschule und die Aufstockung der Modellschule Obersberg mit zusammen rund 4,4 Millionen Euro. In einen Anbau und die Komplettsanierung des Hauptgebäudes der Blumensteinschule in Wildeck-Obersuhl fließen rund 3,6 Millionen Euro. 4,2 Millionen Euro sind für die Komplettsanierung der Förderstufe der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg eingeplant. Die Brüder-Grimm-Gesamtschule und die Beruflichen Schulen in Bebra erhalten eine Mensa für rund 900.000 Euro und gut 1,8 Millionen Euro werden in das neue Berufliche Gymnasium investiert, führte Landrat Dr. Schmidt aus. Zu den Mitteln aus den Konjunkturprogrammen kommen nochmals weitere rund 10 Millionen Euro aus dem „normalen“ Haushalt des Land-kreises hinzu, etwa für die Weiterführung der Komplettsanierung der Gesamtschule Schenklengsfeld oder die Baumaßnahmen an der Werratalschule in Heringen.

„Die Umsetzung der Konjunkturprogramme läuft mit Hochdruck“, betonte der Landrat. Archi-tektenleistungen im Wert von rund 1,6 Millionen Euro seien bereits vergeben. Erste Bau- und Instandhaltungs-Aufträge in Höhe von knapp 5,5 Millionen Euro wurden gleichfalls vergeben. Durch die geänderten Vergabebedingungen, die es dem Landkreis erlauben, heimische Unternehmen bevorzugt zu beteiligen, hofft der Landrat auf eine große Wertschöpfung innerhalb der Region. „Ich möchte so viele Aufträge wie möglich von heimischen Firmen umgesetzt wissen“, betonte der Landrat. Zugleich warb er um Verständnis für die unumgänglichen Regularien, die bei der Vergabe eingehalten werden müssen. „Es sind Steuergelder und wir müssen sehr sorgsam damit umgehen“, betonte Dr. Schmidt mit Blick auf die aus Handwerkskreisen geäußerte Kritik. Genehmigung, Planung, Ausschreibung, Vergabe - in diesen Schritten erfolge die Umsetzung, „und wir vergeben jetzt“, fügte Dr. Schmidt an.

Die Umsetzung der Konjunkturprogramme wird nach Ansicht von Dr. Schmidt dazu führen, dass die Schulen des Landkreises sehr gut ausgestattet und ausgebauten sein werden. „Wir haben immer schon darauf geachtet, dass unsere Schulen in ordentlichem Zustand sind; jetzt bringen wir sie auf einen modernen baulichen Stand und statten sie mit neuester EDV, hochwertiger Technik und moderner Einrichtung aus“, sagte der Landrat abschließend.

Nachricht vom 25.6.09 08:20

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Letzte Aktualisierung: Montag, 16. September 2019

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