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Am Krankenhaus St. Elisabeth entsteht Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie (KJPP)

Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda baut Versorgung für Kinder- und Jugendpsychiatrie weiter aus

Das Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda baut die Versorgung für Kinder- und Jugendpsychiatrie weiter aus: Am Krankenhaus St. Elisabeth in Bad Hersfeld wird eine Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (KJPP) entstehen. Damit soll eine bestehende Versorgungslücke im osthessischen Raum geschlossen werden. Die Tagesklinik startet voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2010 und bietet zunächst 16 Behandlungsplätze.

Nach den Plänen der Trägergesellschaft, der St. Vinzenz Krankenhaus gGmbH Fulda, wird die Tagesklinik auf dem Gelände des St. Elisabeth Krankenhauses im ehemaligen Personalwohnheim untergebracht. Das Gebäude soll in den nächsten Monaten saniert und durch einen Neubau erweitert werden. Im 1. und 2. Obergeschoss entstehen eine Kinder- und Jugendstation für die teilstationäre Behandlung sowie weitere Diagnostik- und Funktionsräume. Gefördert wird die Baumaßnahme mit 1,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Landes Hessen. „Wir warten täglich auf den Bewilligungsbescheid und können sofort mit den Baumaßnahmen loslegen“, so Alexander Schmidtke, Geschäftsführer der St. Vinzenz Krankenhaus gGmbH und des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda.

Impressionen vom Informationsgespräch, Fotonachweis: hjk

Im Rahmen eines internen Informationsgespräches, an dem die Geschäftsführung, die Krankenhausleitung und die Belegärzte des Krankenhauses St. Elisabeth teilnahmen, informierte sich der Hessische Gesundheitsminister Jürgen Banzer über das Vorhaben und diskutierte mit den Teilnehmern über die Pläne zur Weiterentwicklung des Hauses. Der Gesundheitsminister sicherte diesbezüglich die Unterstützung des Landes zu.

Vorgestellt wurden zudem die korrespondierenden Angebote am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda wie die in 2007 eröffnete Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Kinder- und Jugendpsychiatrische Institutsambulanz sowie das vollstationäre Angebot, das voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2010 am Schwesterkrankenhaus zur Verfügung stehen wird.
Das Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda hat die Pflichtversorgung in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung vom Land Hessen übertragen bekommen. „Dass wir diesen Auftrag sehr ernst nehmen, sieht man an den raschen Planungen zur Tagesklinik in Bad Hersfeld“, so der Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Frank Theisen. „Die vielen Erfahrungen aus der Tagesklinik in Fulda waren bei den Planungen Gold wert.“

Der Ärztliche Direktor des Krankenhauses St. Elisabeth, Dr. Thomas Handke, erklärt: „Durch die KJPP wird die Versorgung der Kinder und Jugendlichen mit Verhaltensstörungen und psychischen Erkrankungen ganz erheblich in unserer Region verbessert. Somit wird der Wunsch vieler Pädiater und Pädagogen nach einer wohnortnahen Versorgung der Patientengruppe erfüllt.“ Verwaltungsleiter Peter Diel sieht in der Tagesklinik „einen weiteren Baustein zur Weiterentwicklung und Zukunftssicherung des Krankenhauses“.

Neben der neuen Tagesklinik wird das Herz-Jesu-Krankenhaus am Standort in Bad Hersfeld eine Kinder- und Jugendpsychiatrische Institutsambulanz betreiben. In Bad Hersfeld besteht seit geraumer Zeit eine Kinder- und Jugendpsychiatrische Ambulanz, die von der Klinik Lahnhöhe Marburg (Träger: Vitos GmbH) betrieben wird. Um die Kräfte zu bündeln, gebe es Pläne, beide Ambulanzen zusammenzuführen, bestätigte Alexander Schmidtke. Laut Schmidtke werden derzeit Kooperationsverhandlungen zwischen den beiden Trägern geführt.

Hintergrund: Dem Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda ist vom Land Hessen der Versorgungsauftrag für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie für die Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Fulda und Main-Kinzig-Kreis übertragen worden. Im Versorgungsgebiet leben ca. 136.000 Kinder; davon etwa 22.000 Kinder im Raum Bad Hersfeld. Aufgrund epidemiologischer Untersuchungen gehen Experten davon aus, dass im Hinblick auf Kinder- und Jugendpsychiatrische Störungsbilder zehn Prozent der Kinder betreuungsbedürftig und fünf Prozent behandlungsbedürftig sind.

Nachricht vom 1.7.09 08:15

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Letzte Aktualisierung: Montag, 16. September 2019

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