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Gittersdorf will (noch) schöner werden

Umweltminister Dietzel übergibt Anerkennungsbescheid zur
Dorferneuerung / Attraktiver Wohnstandort nahe zur Kreisstadt

Der Ortsteil Gittersdorf der Grußgemeinde Neuenstein ist in das Dorfentwicklungsverfahren aufgenommen und wird in den nächsten Jahren erneuert und vorangebracht. Den entsprechenden Bescheid des Landes Hessen überreichte am Dienstag, 10. April 2007, Umweltminister Wilhelm Dietzel im Beisein von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt an den Bürgermeister von Neuenstein, Walter Glänzer. Nach Salzberg, Obergeis, Raboldshausen und Mühlbach ist Gittersdorf jetzt der fünfte der acht Ortsteile umfassenden Großgemeinde des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, der in das Landesprogramm aufgenommen wird.

Gittersdorf ist ein ländlich geprägter Ort mit einer gut erhaltenen Fachwerksubstanz und 20 Kulturdenkmälern. Durch die Nähe zur Kreisstadt Bad Hersfeld ist Gittersdorf ein attraktiver Wohnstandort, den es in seiner Substanz zu erhalten gilt. Vor allem sollten Lösungen für den großen Leerstand von Wirtschaftsgebäuden gefunden werden.

Landrat Dr. Schmidt würdigte das große Engagement der Bürger in Neuenstein bei dem Bemühen, ihre ländlichen Strukturen zu bewahren und gleichzeitig die Dörfer zu entwickeln und voran zu bringen. So wurden nach seinen Angaben in Salzberg 32 private und 26 öffentliche Maßnahmen mit zusammen 1,5 Millionen Euro umgesetzt. In Obergeis waren es bei gut fünf Millionen Euro 116 private und 38 öffentliche, in Raboldshausen wurden mit 2,6 Millionen Euro 100 Maßnahmen verwirklicht, davon 13 öffentliche und schließlich in Mühlbach, wo die dorferneuernden Maßnahmen im Rahmen der Flurbereinigung durchgeführt wurden, waren es 1,4 Millionen Euro für 55 private und vier öffentliche Vorhaben.

Für Gittersdorf hat die Gemeinde Neuenstein nach den Angaben von Landrat Dr. Schmidt, dessen Fachbereich Ländlicher Raum für die Dorferneuerung verantwortlich zeichnet, ihren Aufnahmeantrag vor allem mit dem Ziel begründet, die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Senioren weiter zu verbessern, um die Innenentwicklung des Ortskernes zu stärken und mögliche Abwanderungstendenzen junger Familien in Neubaugebiete mit geeigneten Maßnahmen zu verhindern.

Aus den Ideen und Wünschen der Bürgerinnne und Bürger zeichnen sich für das Dorfentwicklungsverfahren folgende Schwerpunkte ab:
chaffung von weiteren sozialen Angeboten, beispielsweise Einrichtung von Tagesbetreuungsangeboten (Tagesfamilien), Intensivierung der Jugend- und Seniorenarbeit durch funktionale Aufwertung der Bereiche
·Dorfgemeinschaftshaus
·Altes Lehrerwohnhaus
·Ehemaliges Schlachthaus
·Verbesserung der Grundversorgung durch Einrichtung eines Dorfladens
·Errichtung eines Dorfplatzes in der Dorfmitte
·Schaffung eines Abenteuerspielplatzes in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen
·Erstellung eines Energiekonzeptes

Der Landrat war zuversichtlich, dass das rund 400 Einwohner zählende Dorf im Rahmen der Dorferneuerung neu aufblühen wird. Die Gemeinschaft habe sich bereits bei der 650-Jahr-Feier im vergangenen Jahr als stark und aktiv bewiesen, deshalb sei er zuversichtlich, dass die Vorhaben bald umgesetzt würden. Der Kreis habe mit der Erneuerung der Brücke schon einen wichtigen Beitrag geleistet, schloss der Landrat.

Nachricht vom 10.4.07 16:49

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Letzte Aktualisierung: Freitag, 18. Oktober 2019

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