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  Städte und Gemeinden ->Rotenburg a. d. Fulda



Infos über Rotenburg a. d. Fulda
Einwohner15089
OrtsteileAtzelrode, Braach, Dankerode, Erkshausen, Lispenhausen, Mündershausen, Schwarzenhasel, Seifertshausen
Webadressewww.rotenburg.de 
Kontakt 06623-9330-1 oder 5555
Email: stadtverwaltung@rotenburg.de

Wissenswertes
An reizvoller Stelle inmitten des Fuldatals liegt das alte Landgrafenstädtchen Rotenburg, dessen Geschichte bis zum Jahre 1200 zurückreicht. Als Luftkurort in einer wirklich idyllischen Lage, und mit ihren schönen Fachwerkfronten lockt die Stadt viele Besucher an.
Seit der Gemeindegebietesreform 1972 gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden Atzelrode, Braach, Dankerode, Erkshausen, Lispenhausen, Mündershausen, Schwarzenhasel und Seifertshausen zum Gemeinde- und Verwaltungsbereich der Stadt Rotenburg an der Fulda.



Die Einwohnerzahl liegt heute in der Kernstadt bei ca. 9.500 Personen und insgesamt mit den Stadtteilen bei 14.600.


Städtepartnerschaften bestehen zu
Gedling - England
Argentan - Frankreich
Rothenburg - Schweiz
Freundschaftliche Verbindungen bestehen zu den namensgleichen Rot(h)enburgs.

Das heutige Stadtwappen von Rotenburg zeigt in Silber einen roten Berg mit daraus erwachsendem grünen Lindenzweig und drei grünen Blättern.
Der historische Wappenspruch lautet:
Rotenberg an der Fuld(a) die Stadt
im Schild drei grüne Blätter hat.
Der Berg ist rot, der Schild ist weiß,
der grünt, wer ehrbar lebt mit Fleiß.

Geschichte
Um 1150 bauten nach den Überlieferungen Landgrafen von Thüringen die Burg ?Rodenberg? auf dem Hausberg, um damit ihren Einfluß im Gebiet der Reichsabtei Hersfeld zu stärken.
1248 wurde die Stadt Rotenburg am linken Ufer der Fulda erstmals urkundlich genannt. Landgraf Heinrich von Hessen baute die Stadtbefestigung Ende des 13. Jahrhunderts weiter aus, und bereits 1340 wurde die heutige Neustadt auf der rechten Fuldaseite angelegt, die aber ohne Mauern blieb. 1478 gab es einen Stadtbrand, der einen großen Teil der Häuser vernichtete. Rotenburg entwickelte sich gut als Verwaltungszentrum, so wie als Mittelpunkt einer landwirtschaftlich geprägten Region und Handwerkerstadt. So wurde Rotenburg im 14. Jahrhundert Sitz der ersten Leineweberzunft in Hessen.
1607 wurden Alt- und Neustadt zusammengeschlossen und erhielten die gleichen Rechte und Pflichten.
1627 bis 1834 richtete die ?Rotenburger Quart?, eine Landgräfliche Nebenlinie von Hessen-Kassel, ihre Residenz im 1470 erbauten Schloß ein. 1637 erschütterte ein Großbrand, verursacht durch den 30-jährigen Krieg, erneut die Entwicklung der Stadt. Hierbei brannte auch der stattliche, dreigeschossige Renaissancebau des Rathauses von 1597 ab. Der Wiederaufbau aus dem Jahr 1656, mit barocker Treppe sowie reich gearbeiteten Stützen in allen Stockwerken, ist bis heute erhalten.
Von 1866 bis 1932 gehörte das Schloß den Landgrafen von Hessen-Philippsthal-Barchfeld, danach erwarb es die Stadt zur eigenen Nutzung und schenkte es später dem Land Hessen. 1953 zog die Landesfinanzschule Hessen in das Schloßgebäude ein.
Rotenburg hat innerhalb der Kernstadt sein mittelalterliches Gesicht im Straßengrundriß mit seinen schmucken Fachwerkhäusern, verwinkelten Gassen und malerischen Plätzen bewahrt. Der Besucher hat im ungestörten Fachwerkensemble viel zu sehen, auch Details wie Schnitzschmuck und Inschriften. Das Stadtbild zeigt sich in abwechslungsreichen Ansichten: von den Partien am Fluß mit der Fuldabrücke, dem Wehr, der Schleusenanlage (um 1600) und einer geschlossenen Fachwerkzeile über dem Platz vor dem Schloß bis zum Marktplatz mit dem alten Rathaus und seiner neuen maßstäblichen Erweiterung und der gegenüberstehenden Jakobi-Kirche (14.J.). Die Altstadt ist noch heute von Resten der alten Stadtbefestigung, mit dem Hexen- und Bürgerturm, umringt. Nicht mehr vorhanden sind der alte Wehrgang und die drei Stadttore.
Ein Gang über die nach historischem Vorbild erbaute Fuldabrücke bringt uns in die Neustadt entlang dem ?Steinernen Haus? (14.J.) in den mit Fachwerkhäusern gesäumten Steinweg zur ?Alten Landvogtei? (1555). In diesem Teil der Stadt befindet sich ebenfalls die Stiftskirche (Baubeginn: 1370) mit der Fürstengruft (1656) und die historische Brotgasse mit dem Gebäude der jüdischen Elementarschule (1853/54).

Seit der Gemeindegebietesreform 1972 gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden Atzelrode, Braach, Dankerode, Erkshausen, Lispenhausen, Mündershausen, Schwarzenhasel und Seifertshausen zum Gemeinde- und Verwaltungsbereich der Stadt Rotenburg an der Fulda.



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Letzte Aktualisierung: Freitag, 17. November 2017

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